Allgemeine Berichte | 11.12.2019

„Zintemaat“ in der Altstadt lockt Besucher mit leuchtendem Budenzauber

Kirchplatz erstrahlt in Lichtern und Sternen

Fotos: CEW

Meckenheim. Eine gesunde und besinnliche Adventszeit wünschte Bürgermeister Bert Spilles den Menschen auf dem Kirchplatz bei der Eröffnung des traditionellen „Zintemaats“. Zuvor hatte der zweite Vorsitzende des Meckenheimer Unternehmerverbunds, Sven Schnieber, die Gäste auf dem schon früh gefüllten Platz begrüßt. Zusammen gaben Sven Schnieber und Bert Spilles mit der Öffnung des Engelstürchens neben dem Wunschzettelbriefkasten den Startschuss für zweieinhalb Tage Weihnachtsambiente auf dem Kirchplatz. Auch in diesem Jahr hatten sich die Organisatoren des Marktes einiges für ihre Gäste einfallen lassen.

Vielstimmig eröffnete der Gesangsverein Altendorf-Ersdorf das Bühnenprogramm mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern, dirigiert von Kirchenmusikerin Annette Frankenberg. Der Männergesangverein legte damit die stimmungsvolle musikalische Grundlage, an die sich das Folkloreensemble „Some Folks“ mit einem Konzert mit winterlicher Musik anschloss. Schon am ersten Abend konnten es viele Kinder kaum abwarten, ihre Wunschzettel in den Wunschzettelbriefkasten zu werfen, den der Nikolaus am Sonntag leeren und seinen Inhalt zum Christkindpostamt nach Engelskirchen weiterleiten würde. Viele kleine Hände fanden sich im Laufe des Samstags im Kinderzelt beim Basteln und Werkeln mit Naturerlebnispädagogin Silvia Johna und Ihrem Team wieder. Es entstanden kleine Dekorationen ebenso wie große, durch kunstvolles Falten und geschicktes Schneiden produzierte Schneeflocken für die winterliche Fensterdekoration. Mit einem kleinen Weihnachtstheaterstück unter dem Titel „Gestatten, ich bin der Weihnachtshase“ zogen die Kinder der 2b aus der evangelischen Grundschule ihr Publikum in den Bann. Der Kinderchor der katholischen Grundschule vervollständigte an diesem Tag die Weihnachtsstimmung mit klassischen Liedern, denen Mick Ginster in der bekannt erfrischenden Art kölsche Weihnachtslieder folgen ließ. Weihnachtsstücke der etwas anderen Art ließ die Lehrercombo von Marios Musikschule am Abend beim weihnachtlichen Jazzkonzert hören.

Am Sonntag hatten es die im Himmel für das Wetter Zuständigen den Organisatoren zur Marktöffnung schwer gemacht. „Wegen des Sturms haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Markt etwas später beginnen zu lassen. Niemand möchte, dass ein Besucher durch herumfliegende Dekorationsteile oder Äste verletzt wird“, erklärte der erste Vorsitzende des Unternehmerverbunds Willi Wittges-Stoelben. Trotz der ungünstigen Wetterlage sammelten sich auch an diesem Tag wieder mehrere hundert Menschen auf dem perfekt dekorierten Kirchplatz. Friedel Groß unterhielt kleine und große Zuhörer ab 15 Uhr mit einem weihnachtlichen Programm, damit die Wartezeit auf den Nikolaus, der für 16 Uhr angekündigt war, nicht so lang wurde. Bald schon verschenkte der Mann im roten Gewand 250 eigens für diesen Tag von der Bäckerei Mauel gebackene „Zintebööm“ an die Kinder. Den Nachmittag gestaltete das Fanfarencorps der Prinzengarde Meckenheim mit einem Wanderplatzkonzert musikalisch, gefolgt von einem Bühnenkonzert des Blasorchesters der Stadtsoldaten Meckenheim.

In zweieinhalb Tagen erlebten mehrere tausend Besucher auf dem vor wenigen Jahren neu gestalteten Platz am Fuße der Kirche St. Johannes der Täufer zauberhaft weihnachtliche Atmosphäre. „Wir freuen uns über den großen Erfolg“, sagte Willi Wittges-Stoelben. Der Unternehmerverbund verfeinere das Konzept Jahr für Jahr, um den Gästen in diesen Tagen der Vorweihnachtszeit das perfekte Genusserlebnis zu bieten. Im Gegensatz zum letzten Jahr, in dem die Gewerkschaft Verdi die sonntägliche Öffnung der Geschäfte verhindert hatte, bekamen in diesem Jahr die Besucher wieder die Gelegenheit, vor, nach oder während des Marktbesuchs in den individuellen Angeboten der benachbarten Läden nach besonderen Geschenken für Ihre Lieben zu schauen.

Friedel Groß kündigte den ersten Chor an.

Friedel Groß kündigte den ersten Chor an. Foto: Petra Reuter

Wolle und echte Handarbeiten lockten zum Schauen und als besondere Geschenke.

Wolle und echte Handarbeiten lockten zum Schauen und als besondere Geschenke. Foto: Petra Reuter

Unter dem Schmuck und den Seifen gab es manches Unikat.

Unter dem Schmuck und den Seifen gab es manches Unikat. Foto: Petra Reuter

Sven Schnieber (l.) und Bürgerneister Bert Spilles begrüßten die Gäste.

Sven Schnieber (l.) und Bürgerneister Bert Spilles begrüßten die Gäste.

Fotos: CEW Foto: Petra Reuter

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