Zweites Veranstaltungswochenende „Homo sapiens?“ in Bad Ems
Klang und Kunst in der Güterhalle
Bad Ems. Eine einzigartige Liaison zwischen Klang und Kunst wurde am zweiten Veranstaltungswochenende „Homo sapiens?“ in der ehemaligen Güterhalle des Hauptbahnhofs in Bad Ems geboten. Der Klangimpressionist Franz Josef König entführte die Besucher in ein „Land der Stille“. Mit außergewöhnlichen Instrumenten und großen „Gongs“ sorgte er für Entspannung. Im Gegensatz zur Musik orientieren sich Klänge nicht an einer Melodie oder einem Rhythmus. Die Klangräume, die König erzeugt, vermitteln dem Zuhörer die Stimmung und die Atmosphäre des Augenblicks. Am Sonntag lockte die Open Air Location „Am Prellbock 9“ viele Besucher auf das Außengelände. Das Team um Iris Brahm, die die äußerst hochwertige Veranstaltung im Rahmen und Zusammenarbeit des „Kultursommer Rheinland-Pfalz“ organisierte, hatte sich einiges einfallen lassen, um dem überwiegend jungen Publikum das Gefühl vom Urlaubsfeeling auf den Bahamas zu gestalten. Ausgelegte Teppiche unter großen Sonnensegeln luden zum Verweilen ein. Eine Cocktailbar und weitere kühle Getränke mit und ohne Alkohol sorgten für Erfrischung bei diesen heißen Temperaturen. Dazu elektronische Tanzmusik von Downtempo über Afro bis Deep House. Aufgelegt von den „Banausen“ - einem DJ-Trio aus Koblenz. Die Kunstausstellung mit Werken von Anna Balthasar, Maike Baur, Iris Brahm und Robin Schmitt konnten auch an diesem Wochenende bewundert werden. Auf die Frage, warum Iris Brahm dieses Gelände gewählt hat, antwortete sie: „Ich wollte diesen alten Stadtteil von Bad Ems ein bisschen beleben. Für junge Menschen wird in Bad Ems ja nicht immer viel geboten“. Dies ist ihr durchaus gelungen. Den Emsern und auswärtigen Besuchern hat es gefallen. Wenngleich auch direkt schon nach einer Stunde Beschwerden wegen der Lautstärke, die nicht überhöht war, eingegangen waren. Pünktlich um 22 Uhr war es dann auch wieder still im Stadtteil Spieß!“
Zahlreiche Besucher vergnügten sich beim Open Air-Event.
