Morenhovener Junggesellen sanieren Spielplatz in der Vivatsgasse
Kleiderstube unterstützt mit einer Spende
Morenhoven. Nachdem der alljährliche Arbeitseinsatz des Junggesellenvereins Männerreih Morenhoven 1847 e.V. im Frühjahr witterungsbedingt ausfallen musste, traf man sich nun, um das Versäumte nachzuholen. Ein gutes Dutzend kräftiger junger Männer versammelte sich auf dem Spielplatz an der Vivatsgasse, um diesen einen ganzen Tag lang einer gründlichen Renovierung zu unterziehen. Bei herrlichen Spätsommertemperaturen wurde geschliffen, gestrichen, geschraubt und gefegt, bis der Spielplatz technisch und optisch wieder den Ansprüchen der Junggesellen entsprach. Unerwartete Unterstützung erhielten sie dabei von der Buschhovener Kleiderstube. Deren Vorsitzende Edith Klein war mit einem Spendenscheck über 1.000 Euro herzlich willkommen.
„Üblicherweise finanzieren wir aus Vereinsmitteln die jährliche Instandsetzung der Spielgeräte. Ohne diese besondere Spende, wäre das in diesem Umfang nicht möglich gewesen. Wir danken der Kleiderstube für ihre großzügige Spende“, erklärt Vereinsvorsitzender Markus Zavelberg.
Kleiderstube besteht seit 38 Jahren
Dem schloss sich auch Ortsvorsteher Norbert Sauren an: „Es ist für Ehrenamtliche nicht ausschlaggebend, aber durchaus motivierend, wenn sich Wertschätzung und Anerkennung nicht nur über Worte, sondern auch finanzielles Engagement ausdrückt. Die Junggesellen bieten hier unseren jungen Familien und Kindern einen besonderen Service, für den man durchaus dankbar sein sollte. Dies gilt auch für die Kleiderstube, die seit Jahrzehnten sehr gut erhaltene Bekleidungsartikel zu erschwinglichen Preisen verkauft und über die 38 Jahre ihres Bestehens Zehntausende, alleine im vergangenen Jahr über 10.000 Euro, an gemeinnützige Einrichtungen und Vereine vergeben hat. Diese für Swisttal so herausragende Einrichtung gerät nun selbst in Not, weil der Mietvertrag für ihre Bleibe im Fienacker gekündigt wurde. Es wäre ein herber Verlust, wenn sich in Swisttal nicht eine Alternative finden würde und die Kleiderstube ihren Betrieb einstellen müsste“.Alfred Eich
