Koblenz. Eigentlich sollte es für die Koblenzer Jugendfeuerwehren Arenberg/Immendorf, Bubenheim, Horchheim, Karthause und Wache Nord zur Campinginsel Winningen auf das gemeinsame Zeltlager gehen. Da die Wetterdienste allerdings starke Gewitter vorhergesagt hatten, wurde jedoch kurzfristig beschlossen, das Zeltlager nicht in Winningen stattfinden zu lassen. Kurzerhand wurde also das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Arenberg/Immendorf zum Ausweichquartier gemacht, in der Fahrzeughalle Tische und Bänke aufgebaut und Schlafplätze hergerichtet.
Nachdem alle Kinder und das Material, welches sich zum Teil schon auf dem Zeltplatz befunden hatte, an das Feuerwehrhaus gebracht wurden, begann man zu grillen und die Jugendlichen nahmen das Gelände zum Spielen und Toben in Beschlag.
Den Abschluss dieses unfreiwillig turbulenten Starts des „Zeltlagers“ machte eine Nachtwanderung ins benachbarte Mallendarer Bachtal, bevor sich alle nach und nach in der großen Fahrzeughalle schlafen legten. Dass die Entscheidung, nicht nach Winningen auf den Zeltplatz zu fahren, richtig war, zeigte sich spätestens am Samstagmorgen. Denn um kurz nach sechs wurden die Mädchen und Jungs der Jugendfeuerwehren sowie deren Betreuer/Innen unsanft durch einen Einsatz der Feuerwehr Arenberg/Immendorf aus dem Schlaf gerissen. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen und vollgelaufenen Kellern, für das „Zeltlager“ hatte dieses Unwetter zum Glück aber keine weiteren Folgen.
Nach einem kräftigenden Frühstück wurde der Vormittag dazu genutzt, sich auf die bevorstehende Abnahme der Jugendflammen I und II intensiv vorzubereiten. Am Nachmittag konnte man die Fußball-EM auf Großbildleinwand verfolgen, „Werwolf“ spielen oder einfach noch ein wenig rumtoben.
Zum Abendessen wurde noch einmal lecker gegrillt und nachdem noch ein bisschen auf dem Feuerwehrgelände gespielt wurde, waren alle müde von dem langen Tag und gingen verhältnismäßig früh schlafen - dieses Mal, ohne vorzeitig geweckt zu werden.
Am Sonntagvormittag wurden dann die Jugendflammen der Stufen I und II abgenommen. Die Mädchen und Jungs der fünf Jugendfeuerwehren mussten verschiedene Aufgaben aus den Bereichen Feuerwehrwissen, Einsatzpraxis und sportlichem Geschick bewältigen. Das erfreuliche Ergebnis der Prüfungen: Alle haben bestanden! Nach dem Abschlussessen und Aufräumen gingen die Teilnehmer müde, aber zufrieden wieder nach Hause.
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