Allgemeine Berichte | 14.04.2020

Koblenzer Familienbündnis als „Bündnis des Monats April“ ausgezeichnet.

Koblenz – Meine Familie, Meine Arbeit, Meine Stadt!

Koblenz. Jeden Monat würdigt das Servicebüro der Lokalen Bündnisse für Familie in Berlin unter Absprache mit dem Bundesfamilienministerium ein Lokales Bündnis, das sich durch seine langfristige, inspirierende Arbeit auszeichnet. Das Servicebüro führt die Auszeichnung auch in Zeiten der Corona-Pandemie fort, um dieses Engagement anzuerkennen und Mut für die aktuelle Situation sowie die Zukunft zu machen.

Hoch erfreut über die neuerliche Auszeichnung ist auch die Koblenzer Stadtspitze. „Die Familie ist prägend für unser Leben, vieles hängt von ihr ab. Dies ist uns sehr bewusst, und deshalb tun wir alles dafür, dass es unseren Koblenzer Familien gut geht – egal ob es um gute Bildung, attraktiven Wohnraum oder Sicherheit geht. Hier leistet das Familienbündnis mit seinen Angeboten seit vielen Jahren einen unverzichtbaren Beitrag“, erklärt Oberbürgermeister David Langner. Möglich werde dies erst durch das Zusammenwirken vieler, ergänzt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs. „Gerade die Beteiligung von Unternehmen und Behörden ist in einem solchen Bündnis unerlässlich, denn die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Menschen eine wichtige Lebensgrundlage. Als Arbeitgeberin ist die Stadt Koblenz auch hier bereit, Verantwortung zu übernehmen und mit gutem Beispiel voranzugehen.“

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist seit Jahren das Thema Nummer eins des Koblenzer Familienbündnisses. Dieses profitiert von einer vorbildlichen Vernetzung aller Bündnispartnerinnen und Bündnispartner - insgesamt ca. 120 Köpfe. „Die Koblenzer sind absolute Lokalpatrioten“, sagt Minka Bäumges, Bündniskoordinatorin. „Das ist ein riesiges Glück“, ergänzt sie. Neben der guten Vernetzung punktet das Bündnis mit herausragenden Angeboten und Lösungen für alle Familien – auch die mit kleineren Einkommen. Neben einer Vielzahl an Projekten, hat das Bündnis für die Familien vor Ort, folgende drei bewährte Maßnahmen geschaffen:

„Schängel in Sicherheit“

Dies ist eine gemeinsame Aktion des Koblenzer Bündnis für Familie, des Koblenzer Stadtmarketings, des Polizeipräsidiums Koblenz, des Kinder- und Jugendbüros und des Jugendamtes, der Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ vom Ordnungsamt und ca. 300 Einzelhändlern. „Schängel“ bedeutet so viel wie „Lausbub“ und ist das Wahrzeichen der Stadt. Es geht beim „Schängel in Sicherheit“ um Sicherheit und Gesundheit von Kindern. „Schängel in Sicherheit“ bietet Schutzraum, überall dort, wo das Logo einer roten Baseballkappe zu sehen ist - in Geschäften, Banken, Apotheken und Büros, sind Menschen, die Kindern und Jugendlichen in Konflikt- und Notsituationen helfen.

Das Logo mit der roten Baseballkappe mit mittlerweile stadtweitem Wiederkennungswert ist an vielen Stellen zu finden: Die Kinder sehen es täglich auf ihrem Hausaufgabenheft, welches das Familienbündnis an alle Regelgrundschulen der Stadt schenkt. Für diese Aktion erhielt das Bündnis den Landespräventionspreis. Auch das Gesundheitsamt unterstützt und verteilt den Flyer zum „Schängel in Sicherheit“ auf drei Sprachen an Familien.

Das Generationenfest

Beim jährlichen Generationenfest unter der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, werden Seniorenheime, Grundschulen und Kitas zu gemeinsamen Festen eingeladen, z.B. wird gemeinsam gesungen und getanzt. Dazu gibt es Kuchen, Eis und oft ist auch das Spielmobil „Kowelix“ des Jugendamtes der Stadt Koblenz dabei. Das Fest findet jedes Jahr an einem anderen Standort statt: In diesem Jahr in den Rheinanlagen und in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat der Stadt Koblenz und dem Förderverein Rheinanlagen e.V..

Das Fest bietet allen Familien, auch denen, mit geringem Einkommen, die Möglichkeit zu feiern und sich zu vernetzen, so Minka Bäumges. Es geht dabei aber um noch mehr: „Das Generationenfest ist immer wieder ein Highlight und ein seit Jahren bewährtes Projekt, weil verschiedene Generationen zusammenkommen und diese neu entstandenen Kontakte häufig über das Fest hinaus bestehen bleiben“, berichtet Minka Bäumges. Im Alltag betreuen die älteren Menschen die Kinder, im Gegenzug erledigen die Eltern beispielsweise kleine Einkäufe. Ein großer Gewinn für beide Seiten. Minka Bäumges: „Dies ist ein sehr typisches Bündnisprojekt ohne großen Geldaufwand. Ein kleines Projekt mit großer Wirkung!“.

Nikolauswanderung

Am Ende einer organisierten Wanderung durch die Natur wartet der Nikolaus mit einem gefüllten Sack. „Die Nikolauswanderung erleichtert den Eltern auch die Vereinbarkeit, da sie selbst keinerlei Zeit für die Organisation einer Nikolausfeier aufwenden müssen. Die eingesparte Zeit kann anderweitig genutzt werden und die Nikolauswanderung selbst ist dann Familienzeit“, so Minka Bäumges.

Aufgrund der veränderten Situation im Alltag durch die Pandemie und der damit einhergehenden Verordnungen, wird derzeit die Facebookseite des Koblenzer Familienbündnis (Familienbündnis-Koblenz) dazu genutzt, über aktuelle Sachverhalte in Koblenz zu informieren.

Die Stadtverwaltung hat eine Corona-Hotline eingerichtet, Tel. (02 61) 1 29 66 66, die täglich erreichbar ist. Zusätzlich werden alle Corona-Updates des Stadtvorstands gepostet. Neben diesen Informationen, finden Eltern und Interessierte dort Lernmaterialien, Filme und Bastelanleitungen.

Pressemitteilung des

Koblenzer Bündnisses für Familie

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