Allgemeine Berichte | 13.04.2017

Aprilveranstaltung der Kolpingsenioren Rheinbrohl

Kolping 60plus informiert sich über das Dorfgeschehen

Aufmerksam verfolgen die Kolpingsenioren die Ausführungen des Bürgermeisters Oliver Labonde. privat

Rheinbrohl. Was tut sich in der Gemeinde? – Zu diesem Thema hatte das Leitungsteam von Kolping 60plus und Bürgermeister Oliver Labonde in den neuen „Trausaal“ des Rathauses in Rheinbrohl eingeladen. Viele Mitglieder der Kolpingsenioren zeigten Interesse und so war der kleine Saal schnell bis auf den letzten Platz gefüllt. Oliver Labonde, seit drei Jahren im Amt des Bürgermeisters und Wolfgang Frorath, Leiter Kolping 60plus, begrüßten die Teilnehmer der Veranstaltung. Vor zwei Jahren, also ein Jahr nach Amtseinführung von Bürgermeister Labonde, waren die Kolpingsenioren schon einmal zu Gast im Rathaus. Mit Freude konnten sie feststellen, dass viele der damals angestrebten Projekte in die Tat umgesetzt werden konnten, so zum Beispiel die Ansiedlung des dm-Marktes im Industriegebiet und der Baubeginn des neuen Gemeindezentrums an der Pfarrkirche St. Suitbert. Aber auch für die kommenden Jahre hat sich die Ortsgemeinde ein umfangreiches Programm vorgenommen. Dabei ist Thema Nr. 1 natürlich der Fortbestand des Edeka-Marktes. Die Familie Albers hat den Komplex an Edeka verpachtet und diese hat mit den Eheleuten Bock einen neuen Betreiber gefunden. Für die weitere Existenz sind jedoch einige Rahmenbedingungen erforderlich. So sollte sich kein weiterer Lebensmittelmarkt in der näheren Umgebung ansiedeln, ein neuer Parkplatz - zurzeit schon im Bau - muss geschaffen werden und für die Zukunft ist eine Vergrößerung des Marktes aus Rentabilitätsgründen unumgänglich. Ein weiterer Schwerpunkt der nächsten Jahre ist die Sanierung der Mehrzweckhalle an der Römerwallschule. Hier ist mit Baukosten von 2,8 Millionen Euro zu rechnen. Auch eine Änderung bei den Anliegerkosten ist zu erwarten. Mit Abschluss der Sanierung Schulstraße wird voraussichtlich die Einführung des wiederkehrenden Beitrages erfolgen. Somit werden alle Bürger, denn die entsprechende Straße nutzen ja nicht nur die Anlieger, zu den Kosten herangezogen. Für erst kürzlich erneuerte Straßen wird es natürlich Übergangsregelungen geben. Ein Projekt, an dem sich ebenfalls alle Bürger beteiligen können ist der Neubau des Gemeindezentrums. Die Trägerschaft wird dabei in die Hände einer Stiftung übergehen, die zur finanziellen Unterstützung um Mitgliedschaften in einem Förderverein wirbt. Wer sich hierfür interessiert, kann sich gerne bei Bürgermeister Oliver Labonde weitere Informationen einholen. Weitere Themen der Veranstaltung waren der Friedhof, hier soll eine Umgestaltung erfolgen, die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik und ein möglicher Erwerb der Wiegel-Halle. Viele Themen wurden angesprochen und viele blieben noch offen. Die Veranstaltung hätte noch Stunden dauern können um alle Fragen zu beantworten. Wolfgang Frorath dankte Bürgermeister Oliver Labonde für seine offenen Worte und versprach diese Veranstaltung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Die nächste Veranstaltung von Kolping 60plus findet am 8. Mai um 16:30 Uhr im kleinen Römersaal statt.

Aufmerksam verfolgen die Kolpingsenioren die Ausführungen des Bürgermeisters Oliver Labonde. Foto: privat

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