Nach Sprengstofffund in Linkenbach
Kontaminiertes Erdreich wurde beseitigt
Linkenbach. Das durch einen Sprengstofffund in der vergangenen Woche auf einem Baugrundstück in Linkenbach, Verbandsgemeinde Puderbach, mit Pikrinsäure kontaminierte Erdreich wurde auf Initiative der Kreisverwaltung Neuwied durch ein Spezialunternehmen ausgekoffert, in Spannringdeckel-Fässer, insgesamt zehn Fässer mit je etwa 40 Liter bis 50 Liter Erde, gefüllt und beseitigt. Im Rahmen der Arbeiten hat die Firma noch einige Brocken TNT im Erdreich gefunden, die in einem separaten Fass zur Abholung bereitgestellt worden sind.
Der Kampfmittelräumdienst hat die Fässer übernommen und in ein Zwischenlager transportiert. Der Transport zur Entsorgungsanlage wird ebenfalls durch den Kampfmittelräumdienst geleistet.
Ebenso wurde der anstehende Boden beprobt, um sicherzustellen, dass hier keine sprengstofftypischen Stoffe im Boden verblieben sind. Dieser hintere Baubereich, in dem die Sprengstoffe gefunden wurden, bleibt bis zum Ergebnis der Analyse gesperrt. Das Ergebnis der chemischen Untersuchung wird in etwa zehn bis 14 Tagen erwartet.
Der vordere Baubereich ist freigegeben und kann weiterhin bearbeitet werden.
Pressemitteilung der
Kreisverwaltung Neuwied
