Anstatt Weinfest zwei Tage Konzert der Coverband Gate5 aus Rheinbach
Konzept des Heimatverein Oberzissen e.V. kam sehr gut an
Oberzissen. Vor ganz neue Herausforderungen wurde der Heimatverein gestellt, als von der Landesregierung die erste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz veröffentlicht wurde, in der stand das unteranderem Weinfeste und Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten wären. Sollte und konnte das Weinfest stattfinden und wenn ja wie?
Es wurde eine Versammlung einberufen und über dieses Thema diskutiert. Am Ende einer konstruktiven Debatte kam man zu dem Ergebnis, dass eine Veranstaltung stattfinden soll. Und dass man in Coronazeiten gut und sicher feiern kann, bewies der Heimatverein Oberzissen. Ein ausgeklügeltes Hygienekonzept, eine sehr gute Organisation und disziplinierte Gäste machten es möglich, die Konzerte am 2. und 3. Oktober, am „Historischen Weinberg“ der Coverband Gate5 aus Rheinbach zu einem Erfolg werden zu lassen.
Da das Weinfest des Heimatverein Oberzissen in Zeiten einer Pandemie so wie in den Jahren zuvor nicht stattfinden konnte, entschied man sich der Bevölkerung des Brohltals, eine alternative Veranstaltung anzubieten. Anstelle des Weinfestes fanden unter Coronabedingungen zwei Konzerte der Coverband Gate5 statt.
Die sechsköpfige Band, Barbara Genz (Gesang),Jens Nötzel (Gesang/Gitarre), Roman Imschweiler (Gitarre/Gesang), Christian Pleye (Keyboard/Gesang), Oliver Wiß (Bass) und Ulrich Schütz (Schlagzeug/Gesang), sorgt schon seit mehreren Jahren für gute Stimmung auf dem eigentlichen Weinfest. Unterstützt wird die Band von Thomas Arenz und Achim Fink von der Firma Event Teufel.
Im Vorfeld der Konzerte wurde ein Hygienekonzept erarbeitet und der Behörde zur Genehmigung vorgelegt. Der Veranstaltungsort Marktplatz an der Alten Schule in Oberzissen wurde nach dem genehmigten Hygienekonzept hergerichtet, so dass die Besucher, die sich registrieren mussten nur noch die AHA-Regeln beachten mussten um zwei schöne Konzertabende zu genießen. Um gegen Regen und kalte Temperaturen gewappnet zu sein hatte der Heimatverein über jeden Tisch ein Pavillon aufgebaut und Decken und Kissen auf den Bänken verteilt. Gate5 heizte mit ihrem ausgewählten Repertoire von Rocksongs, Popsongs und kölsche Leeder den zahlreichen Gästen an beiden Tagen ordentlich ein, die Spielfreude der Band sprang sofort ins Publikum über. Es wurde in den Pavillons geschunkelt, getanzt und mitgesungen, und das alles mit Mund-Nasen-Schutz. Um 22.45 Uhr wurde die Band von den begeisterten Fans verabschiedet, denn ab 23 Uhr musste der Veranstaltungsort auf behördliche Anweisung verlassen werden. Zu den alkohlfreien Getränken, Bier und guten Weinen von der Ahr, die der Heimatverein anbot, wurden auch wieder leckere Bauernfladen frisch aus dem Holzbackofen serviert.
