Mainzer Kammerorchester begeisterte mit dem Bläserensemble in der Pützfelder Kapelle
Konzert ist schon zur Tradition geworden
Pützfeld. In Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Mittelahr und der Ortsgemeinde Ahrbrück, in deren Eigentum die Pützfelder Marienwallfahrtskapelle steht, begeisterte das Bläserensemble des Mainzer Kammerorchesters am Sonntagnachmittag die Konzertbesucher. Für die Ortsgemeinde Ahrbrück trat Ortsbürgermeister Walter Radermacher in den Altarraum des Kleinods der Marienwallfahrtskapelle und begrüßte die Konzertbesucher, die auch nach über 35 Jahren immer noch den Raum der Kapelle ausfüllten. Danke sagte der Ortsbürgermeister der Kreissparkasse Ahrweiler, vertreten durch Marktbereichsleiter Christoph Frings, die seit dem ersten Meisterkonzert in der Marienkapelle im Jahr 1980 als Sponsor tätig ist und ohne die es ein solch hochkarätiges Konzert in der Verbandsgemeinde Altenahr nicht geben würde.
Sein Dank galt aber auch der Vorsitzenden des Kulturvereins Mittelahr, Angelika Furth, die wie immer engagiert die Organisation übernommen hatte und auch im Anschluss an das Konzert noch zu Kaffee und Kuchen in das Backes nach Pützfeld einlud, um gemeinsam das Konzert nachwirken zu lassen. Zu den Gästen zählten der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Altenahr, Achim Haag, sowie der Kreisbeigeordnete Fritz Langenhorst . Zudem der ehemalige Landrat Dr. Egon Plümer und der ehemalige Bürgermeister Hermann Heiser, die im Jahr 1980 das Konzert mit aus der Taufe gehoben hatten. Damals war es auch schon der Leiter des Mainzer Kammerorchesters, Volker Müller, der auch diesmal in einer Neuauflage mit einem jungen Bläserensemble zum traumhaften Meisterkonzert einlud.
Für die Freunde der Bläsermusik mit Oboe, Fagott und Hörner boten die jungen Musiker ein wahres Meisterkonzert, mit einem Hochgenuss für die Kunstseele, was die Konzertbesucher immer wieder mit lautem Beifall belohnten. Begonnen wurde das Meisterkonzert mit dem Divertimento F-Dur KV 253 von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 bis 1791), wobei zwei Oboen, zwei Fagotte und zwei Hörner im Altarraum zum Einsatz kamen. Im Lauf der Konzertveranstaltung traten so die Damen und Herren in unterschiedlichen Besetzungen auf und begeisterten so mit ihrem breit gefächerten Bläserkonzert mit unterhaltsamer höfischer Musik. Oftmals beschwingte, heitere und auch fröhliche Musikstücke mit bekannten Klängen und Texten, die fast zum Mitsingen verführten. Als Traumstück kam dann Cassatio D-Dur Hob. II : D 22 von Joseph Haydn (1732 bis 1809) mit dem Allegro moderato oder auch das Menuet zu Gehör in der Besetzung mit Oboe, Fagotte und vier Hörner. Nach dem Ave Verum für vier Hörner von Wolfgang Amadeus Mozart ging das Meisterkonzert unter lang anhaltendem Beifall in die Pause. Zum Schluss des Konzerts waren alle zehn Musikerinnen und Musiker im Altarraum vereint, als auch die Ehefrau von Volker Müller, die Flötistin Renate Kehr, die Konzertbesucher begeisterte. Auch sie gehört seit dem Beginn der Meisterkonzerte in Pützfeld mit zu den wechselnden Ensembles, die der Leiter Volker Müller alljährlich in der Marienwallfahrtskapelle zu Pützfeld aufspielen lässt und die Konzertbesucher immer wieder begeistert.
UM
