CDA-Kreisverband Neuwied
Kostensteigerungen im Gesundheitswesen
Notwendige Maßnahmen zur Kostenreduzierung, um die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung zu ermöglichen, wurden diskutiert
Neuwied. Die Teilnehmer der CDA-Veranstaltung „Kostensteigerungen im Gesundheitswesen – Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung“, die Ende April in Neuwied stattfand, konzentrierten sich in erster Linie auf notwendige Maßnahmen zur Kostenreduzierung, um die Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung zu ermöglichen. „Wenn keine Gegenmaßnahmen zur Kostenreduzierung unternommen werden, gibt es jedes Jahr eine Beitragssteigerung von 4 bis 5 Prozent“, so der Gesundheitsexperte der CDU/CSU im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel. Doppelstrukturen in geografisch nahe beieinander liegenden Krankenhäusern, Doppelbehandlungen und häufige Arztbesuche sind extreme Kostentreiber. Hier müssen bereits entwickelte Standards zur Steuerung dringend umgesetzt werden. Es gehe auf Dauer nicht gut, die Behandlungsfälle zu erhöhen und gleichzeitig Personal einzusparen. Auch die Tatsache, dass Menschen immer älter werden und dass ständig neue Medikamente für bisher unheilbare Krankheiten genutzt werden können, ist notwendig und erhöht die Kosten. Die Teilnehmer diskutierten sehr intensiv über Fragen von Eigenverantwortung und Gerechtigkeit. Für Dr. Christian Bäumler, Vize-Vorsitzender der Bundes-CDA muss die Beitragsleistung solidarisch konzipiert sein und zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen werden. „Auch die Arbeitgeber profitieren von gesunden Mitarbeitern, die ihren Unternehmen Gewinne erarbeiten“. Müssen wir die Zahlungsebene zukünftig verbreitern und die Beiträge nicht nur über die Erwerbsarbeit finanzieren? Es muss schrittweise über steuerfinanzierte Mechanismen nachgedacht werden und gezielter das Verursacherprinzip in den Mittelpunkt gestellt werden. „Die Gesundheit ist kein marktspezifisches Gut, so der Mitinitiator der Königswinterer Runde, Thomas Wunder. „Sie gehört zur Daseinsvorsorge und muss deshalb gerechte und insbesondere transparente Strukturen aufweisen.“ Die Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Thema in den nächsten Monaten auf bundespolitischer Ebene größere Beachtung finden muss. „Wir werden es innerhalb der CDA in weiteren Bundesländern diskutieren und die Argumente aus dieser Veranstaltung mitnehmen“ so Roswitha Gottbehüt, Vorsitzende der CDA des Kreises Neuwied.
Pressemitteilung
Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Kreis Neuwied
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