AOK legt regionale Zahlen für 2017 im Kreis Cochem-Zell vor
Krankenstände unter dem Durchschnitt
Kreis Cochem-Zell. Die Beschäftigten im Kreis Cochem-Zell fehlen seltener krankheitsbedingt am Arbeitsplatz als die Beschäftigten im gesamten Land-Rheinland-Pfalz. Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland hat die Daten von etwa 10.000 versicherungspflichtigen AOK-Mitgliedern ausgewertet und einen Krankenstand von 5,6 Prozent für den Kreis Cochem-Zell ermittelt. Damit erreicht der Kreis Cochem-Zell ein um 0,2 Prozentpunkte besseres Ergebnis als der Durchschnitt der AOK-Mitglieder in Rheinland-Pfalz. In Arbeitstagen lässt sich sagen, dass jeder einzelne Beschäftigte seinem Arbeitgeber im Kreis Cochem-Zell 0,67 Arbeitstage mehr zur Verfügung stand als im Landesdurchschnitt.
Den Höhepunkt der Krankschreibungen erreichte der Kreis Cochem-Zell im Februar, als die Grippewelle eine Fehlzeitenquote von 7,5 Prozent bescherte. Überhaupt waren die Erkältungskrankheiten mit 22 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsfälle die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeiten. Die meisten Fehltage hingegen wurden über das Jahr gesehen durch Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems verursacht. Dies bedeutet, dass 100 Versicherte im Jahr 2017 685,9 Tage (25 Prozent aller Fehltage) wegen Beschwerden des Muskel- und Skelettsystems nicht arbeitsfähig waren. Hier liegt der Kreis Cochem-Zell über den Vergleichswerten des Landes Rheinland-Pfalz (644,5 Tage).
Wenig psychische Erkrankungen
Bei den psychischen Erkrankungen schneidet der Kreis Cochem-Zell vergleichsweise gut ab und bleibt unter den Werten des Landes und des Bundes. Vor Ort kamen auf 100 AOK-Versicherte im Jahr 2017 11,2 Erkrankungen mit der entsprechenden Diagnose, aus denen dann 273,6 Arbeitsunfähigkeitstage resultierten. Für die AOK gehören solche Auswertungen zum Standardprogramm im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Unternehmen mit mindestens 25 AOK-Mitgliedern sind sogar erste individuelle Auswertungen mit betriebsbezogenen Daten möglich. „Selbstverständlich wird bei diesen Auswertungen dem Datenschutz Rechnung getragen. Insoweit richtet sich die Auswertungstiefe natürlich nach der Größe des Datenpools“, so Werner Blasweiler von der AOK, der Interessenten am Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit Rat und Tat zur Seite steht. Werner Blasweiler ist erreichbar unter Tel. (0 26 51) 9 84-1 04 oder werner.blasweiler@rps.aok.de Pressemitteilung
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
Betrieblicher Gesundheitsmanager Werner Blasweiler. Foto: view -die agentur/Rainer Voss Foto: view - die agentur
