AIM e.V. KunstWerkstatt im Kunstpavillon Burgbrohl
Kreative Ferienfreizeit
Riesenfreude bei den Kindern im Kunstpavillon Burgbrohl
Burgbrohl. Die KunstWerkstatt im Kunstpavillon hat wieder ihr Programm unter Einhaltung der Hygienerichtlinien des Landes Rheinland-Pfalz aufgenommen. Am 9. Juni startete wieder, zur Freude der Kinder, der Dienstagkurs „KinderKunstClub“. Zur allseits beliebten Ferienfreizeit „Volles Programm“ konnten den Raumbedingungen entsprechend zwölf Kinder aufgenommen werden. Kinder zwischen acht und zwölf Jahren freuten sich riesig über die vielseitigen kreativen Angebote. Der Trägerverein AIM Kulturprojekte im ländlichen Raum e.V. konnte, neben der bekannten Künstlerin und Leiterin des Kunstpavillons Karin Meiner, den 28-jährigen Kunststudenten Johannes Jakobi gewinnen, der innovative ästhetische Inputs gab. Jeden Tag gestaltete Johannes den Raum mit minimalen bildnerischen Eingriffen neu, versetzte die Kinder ins Staunen. Es ist einfach sehr schön zu erleben, dass in einer solchen anregenden Atmosphäre die Kinder sich zusätzlich gegenseitig inspirieren und es wurde gewerkelt, experimentiert, modelliert, geklebt und gemalt was das Zeug hielt.
Die Woche stand unter dem Motto „Ein Platz für Kinder“. Wie soll er aussehen? Was braucht man alles? Wie gestaltet man gemeinsam? Im Kunstpavillon wurden Modelle mit kleinen Ästen, Holzstäben, Karton, Architekturpappe und Ton gebaut. Manche beließen es beim rohen Entwurf, andere vertieften sich und gestalteten hochkonzentriert Hütten, Häuser, ein Schiff, Hochsitze, Phantasietürme. Zur Vertiefung dieser sprudelnden Kreativität zeigten die beiden Künstler den Kindern Kunstbücher oder per Internet thematisch bezogene Beispiele. Mittags ging es zu einem Gelände am Rande von Oberlützingen, was die Ortsgemeinde zur Verfügung stellte. Dort wurde gegessen, weitergebaut und gewerkelt. Alle waren sich am letzten Tag einig: „die Zeit verging viel zu schnell… Es hat doch gerade erst angefangen… Es könnte noch Wochen so weitergehen… Es hat Riesenspaß gemacht…“
Beim Modellbau war Fingerspitzengefühl gefragt.
