Tagesbetreuung der Georgspfadfinder Mendig
Kreativität trifft Gemeinschaftssinn
Mendig. Anfang August begann die Tagesbetreuung der Georgspfadfinder Mendig. Die Wahl des diesjährigen Lagerplatzes fiel auf den Angelweiher in Niedermendig. Die Nähe zu unserer Heimatstadt Mendig ermöglichte trotz der Corona-Pandemie eine Durchführung des Sommerlagers in Form einer Tagesbetreuung. Obwohl Kinder und Leiter durch ein straff strukturiertes Hygienekonzept an notwendige Regeln gebunden waren, standen Spiel und Spaß weiterhin im Vordergrund. In eingeteilten Gruppen von maximal zehn Personen starteten diese in ihr Tagesprogramm. Bei meist gutem Wetter fanden Wander- und Radtouren zum Laacher-See oder zur Wingertsbergwand statt. Längere Wanderungen führten durch das Brexbachtal mit seinen steinernen Bögen und Brücken über dem Brexbach. Bei einer Führung durch das Eifelmuseum in Mayen lernten die Kinder vieles über die Geschichte ihrer Heimat. Ein weiteres Highlight bot das Basteln von Gitarren und Holzstühlen, welche die Kinder anschließend als Andenken mit nach Hause nehmen konnten
„Appel und Ei“ war der Renner
.Doch nicht nur Kreativität, sondern auch Gruppenzusammenhalt und Gemeinschaftssinn sollten bei den Kindern durch das Programm geweckt werden. So konnte durch das Spiel „Appel und Ei“ Spaß und Gemeinnützigkeit verbunden werden. Hierbei wurden zahlreiche Lebensmittel ertauscht, welche im Anschluss der Tafel zugutekamen. Bei Müllsammelaktionen wurde den Kindern die Wichtigkeit eines umweltbewussten Lebens vorgestellt: Die Gruppen zogen mit Mühlbeuteln und Handschuhen ausgestattet durch städtische Wäldchen und sammelten den in der Natur verstreuten Abfall ein.
Auch in diesem Jahr konnten einige neue Wölflinge ihr Versprechen bei einer kleinen Versprechensfeier ablegen und bekamen dabei ihre neuen Halstücher überreicht. Für eine Abkühlung sorgten neben zwei Gewittern in der zweiten Woche auch mehrere Besuche im städtischen Freibad, welches vom Angelweiher leicht zu erreichen war. Eine weitere Besonderheit des diesjährigen Lagers waren drei tierische Mitbewohner, die die Gruppe eden Morgen mit frischen Eiern versorgte. Die Küche andererseits versorgte uns täglich mit leckerem und frisch zubereitetem Essen, sodass Kinder und Leiter immer glücklich und voller Tatendrang neue Aktionen starten konnten.
So konnte trotz erschwerter Umstände getreu dem inoffiziellen Motto des diesjährigen Lagers, das „The Show must go on“ lautete, ein gelungenes Lager umgesetzt werden.
