Alte Kirche St. Michael in Alken
Kreuzwegstationen am Aufgang erneuert
Alken. Nach einem Jahr Vorbereitungen konnten die Arbeiten zur Erneuerung der Kreuzwegstationen am Aufgang zur alten Michaelskirche nun abgeschlossen werden.
Die von Witterungseinflüssen stark in Mitleidenschaft gezogenen Stationen mussten saniert werden. Die bisherigen, in den 1950er-Jahren gemauerten Gehäuse haben sich als nicht sonderlich haltbar erwiesen.
Klaus Christ und Robert Weber haben deshalb über Monate sukzessive die Gehäuse der Stationen neu aus Beton gegossen.
Als Gemeinschaftsprojekt der Stadtmauermaurer und der St. Michaelsbruderschaft wurden die alten Stationen abgebaut und die neuen vorgefertigten Gehäuse, jedes sechs Zentner schwer, mittels einer selbstkonstruierten Schienen- und Seilzuganlage an Ort und Stelle gesetzt. Die Reliefs wurden fachmännisch von Restaurator Holger Simonis restauriert und zu alter Schönheit gebracht.
Das Material für die neu hinzugefügten Sandsteinkreuze wurde einem Ochtendunger Unternehmen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Nach Errichten der neuen Stationen wurden die alten Eisengitter fachmännisch aufgearbeitet, mit Unterstützung einer Schlosserei aus Wolken.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die erneuerten Kreuzwegstationen prägen nun wieder den Aufgang zur über 1000 Jahre alten Michaelskirche, in der in diesem Jahr noch bis Oktober jeweils sonntags um 15.30 Uhr und mittwochs um 19 Uhr die Multimediapräsentation kostenfrei gezeigt wird.
