Allgemeine Berichte | 16.03.2021

Aktuelle Informationen der Polizeiinspektion Bad Neuenahr

Kriminalstatistik 2020 - Zahl der Delikte sinkt weiter

Bad Neuenahr-Ahrweiler-RheinlandPfalz. Die Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler ist zuständig für die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler, die verbandsfreie Gemeinde Grafschaft, sowie die Ortsgemeinden Schalkenbach und Königsfeld der Verbandsgemeinde Brohltal und die Ortsgemeinden Altenahr, Mayschoss, Rech, Dernau, Kalenborn und Berg der Verbandsgemeinde Altenahr. Alle aufgeführten Fallzahlen beziehen auf Straftaten mit Tatort in den o.a. Gemeinden. Die abschließende Bearbeitung der Delikte erfolgt grundsätzlich bei der Polizeiinspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler. Einige, wenige Delikte, wie z.B. der Wohnungseinbruchdiebstahl sind davon ausgenommen. Diese Straftaten werden bei der Kriminalinspektion in Mayen bearbeitet.

Gesamtüberblick:

Die in Klammer gesetzten Zahlen stellen die Entwicklung zum jeweiligen Vorjahr dar. Gesamtzahlen: Straftaten insgesamt: 2019: 2680 (-80/-2,9 0/0) 2020: 2216 (- 464/- 17,3 %) Aufklärungsquote insgesamt: 2019: 58,5 0/0 (+3,0 0/0) 2020: AQ: 58,8 % Im Jahr 2020 wurden im Bereich der Pol.-Inspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler insgesamt 2216 Straftaten registriert. Das bedeutet einen Rückgang zum Vorjahr um 464 Fälle oder um 17,3 %. Dieser signifikante Rückgang der Zahlen entspricht einerseits der bundesweiten Tendenz der letzten Jahre, wird aber sicher auch durch die Corona-bedingten Einschränkungen des täglichen Lebens verstärkt. Nach einem Höchststand von 3431Straftat in 2014, verringerte sich die Zahl der bekannt gewordenen Taten kontinuierlich auf die aktuell registrierte Zahl. Parallel dazu ist bei den Aufklärungsquoten ebenfalls eine positive Entwicklung zu verzeichnen. Konnten im Jahr 2014 noch 48,8 % aller bekannt gewordenen Straftaten aufgeklärt werden, war es im vergangenen Jahr möglich, in 58,8 % aller Fälle einen Täter zu ermitteln. Aufschlüsselung nach ausgewählten Deliktsbereichen Körperverletzungsdelikte Gesamtzahlen: Hier sind alle Körperverletzungsdelikte (z.B. einfache, gefährliche und schwere Körperverletzung) erfasst. Alle KV Delikte 2019: 283 (-9/-3 %) 2020: 235 (-48/-16,9 0/) Aufklärungsquote 2019: 92,6 0/0 2020: 89,8 %

Dem allgemeinen Trend entsprechend, sank auch die Anzahl der bekannt gewordenen Körperverletzungen, jedoch noch deutlicher, als im Vorjahr. Die Polizei verzeichnet naturgemäß bei Körperverletzungsdelikten guteAufklärungsquoten.

Einfacher Diebstahl

Gesamtzahlen Hierunter sind alle Diebstahlsdelikte zu verstehen, bei denen keine erschwerenden Umstände hinzukommen. Alle Diebstahlsdelikte: 2019: 450 (+5/+1%) 2020: 337 (-113/-19,3 %) Aufklärungsquote: 2019: 29,6 % 2020: 32 % Auch hier ist ein deutlicher Rückgang der Fallzahlen zu verzeichnen, der mit einem Anstieg der Aufklärungsquote einhergeht.

Sonderfall Wohnungseinbruchdiebstahl

Gesamtzahlen: Alle Wohnungseinbrüche: 2019: 51 (+2/+4 %) 2020: 29 (-22/-43 %) Aufklärungsquote: 2019: 29,4 % 2020: 13,8 % Die Zahlen im Bereich der Wohnungseinbruchdiebstähle haben sich auch bei der Pol.-Inspektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, dem Bundestrend entsprechend deutlich reduziert.

Da im Deliktsfeld WED die Spurenauswertung sehr zeitaufwändig ist und Auswertungen noch ausstehen, ist mit einer nachträglichen Steigerung der Aufklärungsquote zu rechnen.

Betrug

Gesamtzahlen Alle Betrugsdelikte: 2019: 318 (-60/-15,8 %) 2020: 236(-82/-25,7%) Aufklärungsquote: 2019: 64,2 % 2020: 62,3 % Rückgang der Fallzahlen und

Aufklärungsquote entsprechen der Landestendenz. Sachbeschädigungen

Gesamtzahlen Alle Sachbeschädigungen: 2019: 325 (-16/-4,7 %) 2020: 260(-65/-20 %)

Aufklärungsquote: 2019: 24 % 2020: 22,3 %

Seit 2015 (392 Fälle) sinken die Fallzahlen in diesem Deliktsbereich stetig.

Die Aufklärungsquote in diesem Bereich blieb weitestgehend stabil. Gewalt in engen sozialen Beziehungen (GesB) Gesamtzahlen: 2019: 64 (-8/-11 %) 2020: 61 (-3/-4,7%) Aufklärungsquote: 100 % 100%.

Entgegen der allgemeinen Diskussion sind die Fallzahlen im Deliktsbereich GesB auch während der Corona-Krise stabil geblieben.

Pressemitteilung

Polizeiinspektion

Bad Neuenahr-Ahrweiler

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