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Coronavirus: Aktueller Sachstand im Rhein-Sieg-Kreis

Kriterien für Coronatest gelockert: Ansturm auf Abstrichzentren befürchtet

Kriterien für Coronatest gelockert: Ansturm auf Abstrichzentren befürchtet

Symbolbild. Foto: Pixabay

28.03.2020 - 09:44

Rhein-Sieg-Kreis. Im Rhein-Sieg-Kreis sind insgesamt 490 Personen positiv auf SARS CoV2 getestet worden. Das Gesundheitsamt des Rhein-Sieg-Kreises führt die Kontaktpersonenermittlung durch.

„Die Zahlen steigen im Rhein-Sieg-Kreis moderat. Das liegt vor allen Dingen daran, dass wir am Anfang mit großer Intensität versucht haben, die Infektionsketten zu unterbrechen“, so Landrat Sebastian Schuster. „Weiterhin gilt aber ganz dringend: Bleiben Sie zu Hause, meiden Sie Kontakte – zum Schutz von uns Allen!“

Seitens des Landes ist für den Rhein-Sieg-Kreis die erste Lieferung von Schutzmasken angekommen; insgesamt sind es 7.526 Masken, die nun an Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verteilt werden. „Das ist zunächst natürlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein“, so Rainer Dahm, Leiter des Amtes für Bevölkerungsschutz. „Wir bemühen uns als Kreis aber auch eigeninitiativ darum, Schutzausrüstung in größeren Mengen zu beschaffen.“


Die aktuelle Lage im Rhein-Sieg-Kreis sieht derzeit wie folgt aus


Bestätigte Fälle:   490

  • Personen in Häuslicher Absonderung:   >2000
  • geheilt:   24
  • verstorben:  2
  • Alfter:    39
  • Bad Honnef:    27
  • Bornheim:    40
  • Eitorf:    18
  • Hennef:    44
  • Königswinter:    29
  • Lohmar:    28
  • Meckenheim:   33
  • Much:   16
  • Neunkirchen-Seelscheid:   18
  • Niederkassel:   22
  • Rheinbach:   20
  • Ruppichteroth:   7
  • Sankt Augustin:   27
  • Siegburg:   37
  • Swisttal:   18
  • Troisdorf:  47
  • Wachtberg:   17
  • Windeck:   3   

>> Anmerkung der Redaktion: Die Anforderungen an die Möglichkeit der Testung hat das Robert Koch-Institut gelockert: Ab sofort können die niedergelassenen Ärzte auch die Menschen zum Abstrich überweisen, die Symptome einer Atemwegserkrankung haben, ohne, dass sie aus einem Risikogebiet kommen oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. „Ganz wichtig ist aber immer noch die Überweisung durch den Hausarzt bzw. die Hausärztin“, erläutert Landrat Schuster. „Ohne die geht gar nichts.“

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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