Bürgermeister Kroeger: „Ein weiterer Mosaikstein Ihres vorbildlichen Engagements für das Allgemeinwohl!“
Krupp Verlag Sinzig als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet
Sinzig/Kreis Ahrweiler. „Mit dem Förderschild werden Arbeitgeber ausgezeichnet, die in ihrem Betrieb ehrenamtliche Feuerwehrangehörige beschäftigen und diesen keine Schwierigkeiten (weder offen noch verdeckt) bei der Ausübung der dienstlichen Pflichten bei der Feuerwehr bereiten. Das Förderschild soll Zeichen des Dankes und der Anerkennung sein“, betonte Eduard Krahe.
Denn, so Krahe weiter: „Ohne den zustimmenden Arbeitgeber zum Feuerwehrengagement der Mitarbeiter(in) wird es brenzlig für den Arbeitnehmer in einer Zeit mit steigendem Arbeitsplatzrisiko. Das ’Hemd‘ der eigenen Existenz ist selbstverständlich näher als der Feuerwehrdienst-’rock‘.
Das gilt im übertragenen Sinn ebenso für den Unternehmer. Ohne das Verständnis der Kunden, der Auftraggeber, wird es brenzlig für den Arbeitgeber, wenn er wegen eines Feuerwehreinsatzes fest zugesagte Kundenarbeiten nicht erfüllen kann.
Ohne die um ihren Arbeitsplatz bangenden Arbeitnehmer/Feuerwehrangehörigen wird es brenzlig bei der Freiwilligen Feuerwehr. Im Ernstfall wird es dann u.U. schwierig, die Einsatzfahrzeuge sachgerecht zu besetzen.
Ohne die wegen unabkömmlicher Arbeitnehmer nicht mehr einsatzfähige Feuerwehr wird es brenzlig für Kunden und Arbeitgeber. Der Kreis schließt sich. Das ist kein utopisches Horrorszenario. Das bestätigen Hinweise aus allen deutschen Landen“.
Eduard Krahe erinnerte, dass man daher im Jahre 1999 die „Offensive zur Verbesserung der Beschäftigungsbedingungen von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatzdienst“ ins Leben gerufen habe. „Ziel dieser Aktion ist es“, so der Verbandsvorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Ahrweiler e.V., „zum allseitigen Nutzen unseres bürgerschaftlichen Zusammenlebens - die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitgebern der Feuerwehrangehörigen und den betreffenden Wehren zu fördern. Feuerwehrangehörige, und dazu gehören auch die Jugendfeuerwehrwarte, zu beschäftigen, darf nicht nur ein Kostenfaktor und/oder ein Organisationsproblem sein, sondern muss sich auch - und sei es immateriell - als Unternehmenswert darstellen lassen.“
Die Aufgabe vonseiten der Feuerwehr sei es, der Bevölkerung klarzumachen, dass dem Einsatz der Feuerwehrleute ein ebenso großes Engagement der Arbeitgeber, selbst bei Inkaufnahme wirtschaftlicher Nachteile, gegenüberstehe.
„Wir sind sehr dankbar, dass es das Krupp Medienzentrum in den vergangenen Jahrzenten immer verstanden hat, aufs Neue ihre Angestellten, die ein Ehrenamt in der FFW wahrnehmen, vom Dienst freizustellen und dadurch wesentlich zur Sicherung des Brandschutzes für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sinzig und der Nachbargemeinden beigetragen wurde.
Danken möchten wir auch für Ihr Entgegenkommen und die großzügige Unterstützung der monatlichen, für uns kostenfreien Werbekampagne in Ihrer Heimatzeitung „Blick aktuell“, zur aktiven Mitgliederwerbung für die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Ahrweiler, die unter dem Motto steht: „Deine Heimat. Deine Feuerwehr. Mach mit!“
Ein weiteres Beispiel sei auch die Unterstützung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements von Mitarbeiter Christoph Steinborn, der aktiver Feuerwehrangehöriger in der FFW der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler ist. Und der konnte all das nur bestätigen: „Ich habe keinerlei Probleme, wenn es um Seminare, Schulungen, ggfls. auch Einsätze geht. Das klappt alles reibungslos.“
Lobende Worte von Bürgermeister Wolfgang Kroeger
„Ich bin besonders gerne gekommen, um Ihnen dieses Förderschild zu überreichen, denn diese Auszeichnung ist ein weiterer Mosaikstein ihres gesellschaftlichen Engagements für Sinzig und darüber hinaus. Sie sind ein Vorbildunternehmen, denn Sie betreiben nicht nur beispielhaft Gesundheitsprophylaxe für ihre eigene Belegschaft, sondern unterstützen auch die Allgemeinheit. Wenn eine Verwaltung der Feuerwehr zur Seite steht, dann sehe ich das schon fast als Pflicht an, aber wenn ein Privatunternehmen, wie Sie es sind, sich diesbezüglich engagiert, dann ist das schon eher eine Kür. Denn bei vielen anderen zählen nur die Bilanzsummen, Sie aber, liebe Familie Krupp, tragen Verantwortung für das Allgemeinwohl“, lobte Sinzigs Bürgermeister Kroeger die Unternehmensführung, Peter, Hermann und Susanne Krupp.UWE
