Siebtes Streetka-Treffen begeistert Fans aus ganz Europa
Kult-Roadster waren wieder im Ahrtal unterwegs
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Ein ungeschriebenes Gesetzt besagt, dass all jene Veranstaltungen, die mindestens dreimal am gleichen Ort stattgefunden haben, als „Tradition“ zu werten sind – zumindest im Rheinland und in der Eifel.
Dieses Prädikat kann die Streetka-Community längst mit Fug und Recht für sich reklamieren, kam man doch kürzlich schon zum siebten Mal im Ahrtal zusammen.
Von den circa 35.000 zwischen 2003 und 2005 von Ford gebauten Streetka-Exemplaren sind hierzulande nur noch rund 6.300 offiziell angemeldet.
Die schnittigen Flitzer gelten nicht nur bei eingefleischten Fans als absolutes Kult-Auto. 920 eben jener Streetka-Enthusiasten aus ganz Europa sind in der Streetka-Community im sozialen Netzwerk Facebook aktiv, unter anderem aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich. Gut 100 von ihnen mit 47 unterschiedlichen Streetka-Modellen waren es diesmal, die zum obligatorischen Treffpunkt am Autohaus Waldecker in Bad Neuenahr gekommen waren: vom quietschpinken oder giftgrünen Streetka bis hin zum klassisch Original belassenen Fahrzeug war alles dabei. Einen Konkurrenzgedanken oder ähnliches gibt es bei den Streetka-Fans sowieso nicht: „Jedes Auto wird so akzeptiert, wie es ist. Der eine hat eine besondere Farbe, der andere besondere Felgen, andere lassen alles bewusst original“, sagt Claus Vossen, der als Administrator das in dieser Art Deutschlandweit größte Streetka-Treffen gemeinsam mit Claudia Krupp, Anja Schmitz und Bianca Hilger organisiert. Bei perfektem Sommerwetter zogen die blitzenden Streetka-Modelle auch bei der traditionellen Rundfahrt durch das Ahrtal zahlreiche Blicke auf sich, bevor man anschließend das Treffen bei Musik, Gegrilltem und einigen Kaltgetränken auf gesellige Weise ausklingen ließ. Für das 25-jährige Streetka-Jubiläum im kommenden Jahr plant die Community ein großes, mehrtägiges Event in Erkrath bei Düsseldorf. DU
Über 100 Mitglieder mit 47 Fahrzeugen der „Streetka-Community“ waren ins Ahrtal gekommen. Foto: DU