Allgemeine Berichte | 15.05.2020

Aussichtsplattform auf dem Elsberg freigegeben

Kulturstadt aus der Vogelperspektive genießen

Unterstützung von Naturpark Rhein-Westerwald und Jagdgenossenschaft

Hoch über Unkel auf dem Elsberg thront die Aussichtsplattform, die (von oben nach unten) Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, die Geschäftsführerin des Naturparks Rhein-Westerwald, Irmgard Schröer, Stadtbeigeordneter Markus Winkelbach, Egon Roos (Vorstand Jagdgenossenschaft Unkel) sowie der Stadtbeigeordnete Günter Küpper und die Bauhofleitung mit Frank Jax (links) und seinem Stellvertreter Torsten Jammel präsentierten. Foto: Thomas Herschbach für Kulturstadt Unkel

Unkel. In der Kulturstadt Unkel umfasst der „Stairway to Heaven“, die Treppe zum Himmel, 13 Stufen: Jetzt wurde die Aussichtsplattform auf dem Elsberg offiziell freigegeben. Als im mehrfachen Sinne „überragend“ umschrieb Stadtbürgermeister Gerhard Hausen das Bauwerk aus massiver Eiche, das nunmehr auf dem Elsberg hoch über Unkel thront und vom Rheintal aus gut zu erkennen ist. Das Unternehmen Dachtechnik Schmitz & Krupp sowie der Bau- und Betriebshof der Kulturstadt Unkel platzierten das „Wahrzeichen hervorragender Zusammenarbeit“ (Gerhard Hausen) unmittelbar an der Abbruchkante des Bergplateaus zwischen Ruheliege und dem Fahnenmast oberhalb des Weinbergs „Haus am Turm“. Von der 2 Meter x 3,50 Meter großen Kanzel genießen die Besucher in rund 2,50 Metern Höhe den unverbaubaren Blick über Unkel und den Rhein bis hin in die Eifel. Was den Unkeler Stadtchef zu so viel Lob veranlasste, war das unkomplizierte Zusammenwirken mit dem Naturpark Rhein-Westerwald e. V. und dem Land Rheinland-Pfalz sowie der Jagdgenossenschaft Unkel, die den „13-Stufen-Plan“ maßgeblich in die Projektförderung aufgenommen- und mit finanziellen Mitteln unterstützt hatten. Gerhard Hausen: „Naturpark-Geschäftsführerin Irmgard Schröer hat die Idee einer Aussichtsplattform von Anfang bis Ende wohlwollend begleitet. Kooperationen wie diese sind zugleich konstruktiv wie menschlich angenehm“. Ebenso problemlos wie positiv verlief die Nachfrage beim Gastronomen und Winzer Bernd Siebdrat, auf dessen Grund und Boden die Aussichtplattform auf sechs jeweils rund einen Meter in die Tiefe reichenden Betonsockeln errichtet wurde.

Davon sollen nun Besucher, Beherbergungsbetriebe und Gastronomie gleichermaßen profitieren, schließlich besitze der Tourismus für Unkel als „Ausflugsziel mit besonders starkem Fremdenverkehr“ (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion) eine herausgehobene Bedeutung, betonte der Stadtbürgermeister, der den Begriff „Leuchtturmprojekt“ durchaus im übertragenen Sinne verstanden haben möchte. Er hege zuversichtlich die Hoffnung, dass der Blick von der- und auf die Aussichtsplattform den Optimismus stärke, dass nach der gegenwärtigen Corona-Krise wieder sonnigere Zeiten kommen.

„Unsere touristischen Leistungsträgern wünsche ich viele Gästeankünfte mit Hunger, Durst und Übernachtungsbedarf. Möge unser Kulturstadt weiterhin im Fokus bleiben“, so Hausen. Letzteres vielleicht auch über eine Maßnahme, die noch zu verwirklichen wäre: der Fußgänger und Radfahrerbrücke zwischen Erpel und Remagen.Pressemitteilung

der Kulturstadt Unkel

Hoch über Unkel auf dem Elsberg thront die Aussichtsplattform, die (von oben nach unten) Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, die Geschäftsführerin des Naturparks Rhein-Westerwald, Irmgard Schröer, Stadtbeigeordneter Markus Winkelbach, Egon Roos (Vorstand Jagdgenossenschaft Unkel) sowie der Stadtbeigeordnete Günter Küpper und die Bauhofleitung mit Frank Jax (links) und seinem Stellvertreter Torsten Jammel präsentierten. Foto: Thomas Herschbach für Kulturstadt Unkel

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige
Oster-Anzeige
Titel
Stellenanzeige mehrere Stellen
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Wohnträume
  WÄRMEPUMPE ÖL/GASHEIZUNG
Anzeige Tag der offenen Tür am Zeiberberg
Empfohlene Artikel
Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
276

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf.
32

Im Foyer des Rathauses in der Rosengasse liegt ein Kondolenzbuch aus, in das sich Bürgerinnen und Bürger eintragen können

Stadt Mayen trauert um Mario Adorf

Mayen. Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf, der am 8. April 2026 im Alter von 95 Jahren verstorben ist.

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer. Foto: privat
6

Sie ist gerade nicht besonders verlässlich. Kriege, Krisen, harte Worte in der Politik. Vieles ist in Bewegung, manches gerät aus den Fugen. Für uns Erwachsene ist es schon nicht einfach, alles zu verfolgen – und erst recht nicht, alles zu verstehen. Und zu begreifen, warum die Mächtigen ihre Gewalt- und Kriegsspiele treiben. Wie machen Kinder das?

Weiterlesen

Dienstleistungen
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Vortrag: Arthrose des Hüft- und Kniegelenk
Anzeigenauftrag FMP-1P9L0-AD-351131
Ostergrußanzeige
Feierabendmarkt Bad Neuenahr / o.B. Sponsoring
Mitarbeiter IT-Administrator
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige
125-jähriges Jubiläum der Rosenkranzkirche Bad Neuenahr und offizielle Wiedereröffnung am 12.04.26
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Wohnträume
Sachbearbeiter/in (w/m/d)
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#