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Stadtwerke Neuwied erhöhen telefonische Erreichbarkeit zur Corona-Vorsorge

Kundencenter und Kasse für Bareinzahler geschlossen

Persönliche Vorsprache nur in Ausnahmen und mit Termin

19.03.2020 - 09:42

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) haben das Kundencenter in der Innenstadt und die Bar-Kasse in der Hafenstraße geschlossen. Es handelt sich um eine weitere Präventivmaßnahme gegen eine Ausweitung des Coronavirus. Die Klärung von Kundenanliegen bleibt gewährleistet. Persönliche Vorsprachen bleiben in Einzelfällen möglich, aber nur nach Terminabsprache.

„Die Versorgungssicherheit hat für uns oberste Priorität“, erklärt Udo Engel, der bei den SWN die Maßnahmen des Krisenstabs koordiniert. „Zugleich werden wir alle allgemeinen Anstrengungen unterstützen, die Ansteckungsgefahr auf ein Minimum zu senken. Daher haben wir uns auch entschlossen, das Kundencenter auf unbestimmte Zeit zu schließen. Wir möchten weder unsere Kunden noch unser Team gefährden.“

Vorsorge treffen ist das eine. Gleichzeitig wurden innerhalb der SWN alle Vorbereitungen getroffen, die Kundenanliegen ohne Verzögerung zu bearbeiten, wie Geschäftsfeldleiterin Andrea Haupt betont: „Wir sind auf vielen Wegen erreichbar und haben – wo nötig, die Kapazitäten verstärkt.“ Dies betrifft vor allem die telefonische Erreichbarkeit: „Das Dialog-Center wird personell verstärkt, unter Telefon (0 26 31) 85 14 00 sind wir montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr für die Anliegen unserer Kunden da.“ Aus Gründen des Datenschutzes sollen – wie im persönlichen Gespräch auch – die Kunden ihre PIN-Nummer bereithalten, die sie auf Vertrags- oder Rechnungsunterlagen finden.

Haupt weist darauf hin, dass auch viele Anliegen mit der PIN-Nummer und einer dazugehörigen Zählernummer auf der Homepage (www.swn-neuwied.de) im Online-Portal möglich sind. Dort kann man sich an- oder ummelden, persönliche oder Kontodaten sowie Abschläge ändern. Auf digitalem Weg kann man die SWN auch per E-Mail an info@swn-neuwied.de erreichen oder auf der Homepage unter „Kontakt“ das bereitgestellte Formular ausfüllen. Für Ratenzahlungen stehen die SWN unter Telefon (0 26 31) 85 22 60 zur Verfügung.

Können die Anliegen so nicht bearbeitet werden, bleibt eine persönliche Vorsprache möglich. Auch hier greifen jedoch die Vorsorgemaßnahmen, betont Udo Engel: „Um eine größere Zahl von Wartenden zu vermeiden, ist dazu unbedingt eine Terminabsprache nötig, um den Abstand zwischen Kunde und Team sowie zwischen den Wartenden zu gewährleisten.“

Ebenfalls geschlossen ist bis auf Weiteres die Bar-Kasse. Für Einzahlungen ist jedoch der Kassenautomat am Kundencenter für rund um die Uhr zugänglich. Den notwenigen QR-Code finden Kunden auf allen Anschreiben.

Pressemitteilung Stadtwerke Neuwied

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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