Origami-Nachmittag
Kunst als Brücke
Neuwied. Dialog ist für das Zusammenleben unerlässlich, da er den Austausch unterschiedlicher Perspektiven und Weltsichten ermöglicht und so zwischenmenschliche Begegnungen fördert. Ein wirksames Medium, um solche Begegnungen zu initiieren, ist die Kunst. In diesem Kontext veranstaltet das Projekt „Starke Nachbar_innen bauen Vorurteile ab und ermutigen zur aktiven Teilnahme an der Gesellschaft“ am Standort des Diakonischen Werks einen Origami-Nachmittag. Diese Veranstaltung zielt darauf ab, durch die Kunst des Origamis – das Falten von Papierfiguren mit den Händen – einen Raum für Dialog zwischen Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung und Einheimischen aus Neuwied zu schaffen.
Das Treffen findet am Samstag, 16. Dezember, von 14 bis 17 Uhr in den Räumen des Diakonischen Werks in der Rheinstraße 69 statt. Als Gäste werden die Origami-Künstler Roberto Romero und Daniel Chang erwartet, die den Teilnehmenden verschiedene Falttechniken, wie das Wet Folding oder die Transformation von Objekten, näherbringen. Diese Techniken sollen dabei helfen, individuelle Sichtweisen auf Migration und Integration kreativ auszudrücken. Im Rahmen des Events wird zudem eine Ausstellung von Origami-Figuren präsentiert, in der auch die während der Veranstaltung entstandenen Werke über den Termin hinaus der Öffentlichkeit gezeigt werden.
Interessierte, die teilnehmen möchten, werden gebeten, sich per E-Mail unter Angabe ihrer Staatsangehörigkeit an ebertz@diakonie-neuwied.de zu wenden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, und die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.
BA
