Allgemeine Berichte | 31.08.2016

10. Wachtberger Kulturwochen

Kunst für Kinder, Kunst mit Kindern

Schüler der Künstlerin Marion Grimm-Kirchner zeigen ihre Werke

Das Bild eines fünfjährigen Schülers von Grimm-Kirchner ist in zwei kreative Ebenen eingeteilt.Gemeinde Wachtberg/vo

Wachtberg-Niederbachem/Mehlem. Zum zweiten Mal öffnete die Niederbachemer Künstlerin Marion Grimm-Kirchner im Rahmen der Wachtberger Kulturwochen ihr Atelier. Am ersten Wochenende konnten Besucher die Werke ihrer Schüler bestaunen.

Mit ihrem Angebot „Zeichnen, Malen, Experimentieren – für kleine Gruppen mit individueller Betreuung“ richtet sich Marion Grimm-Kirchner an alle Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen. Die im Schnitt Fünf- bis 15-Jährigen können in verschiedenen Kursen ihrer Kreativität freien Lauf lassen oder sich Anregungen in den vielen Kunstbüchern und Fachliteraturen holen. Die Kinder und Jugendlichen kommen zumeist aus der näheren Umgebung, besuchen Schulen in Bonn oder Wachtberg.

Die Möglichkeiten sind (fast) unbegrenzt: Linoldruck, Styrenedruck, Holzschnitt, Scherenschnitte, Radierungen, Acrylbilder auf Leinwand, Aquarellbilder, Kohlezeichnungen, Bilder mit Öl-Pastell-Technik, Collagen, Bleistift- bzw. Buntstift-Zeichnungen mit Licht- und Schattentechnik, Tonfiguren selber töpfern und vieles mehr. Eine Besonderheit ist der Nähkurs für Kinder und Jugendliche ab acht Jahren, in denen schicke (Kosmetik-) Taschen und Kleider, praktische Ordnersysteme, bunte Kissenbezüge, Geldbeutel und so weiter selber genäht gestaltet werden können. Weiterhin gibt es in der Ausstellung selbsthergestellte Bücher mit den schönsten Kunstwerken der Kinder, selbstbemalte Taschen, Tonfiguren, Scherenschnitt-Werke und viele weitere Kunstwerke zu bestaunen.

Erfolgreiches Konzept

Das Konzept funktioniert: Seit zehn Jahren arbeitet Grimm-Kirchner schon mit Kindern und Jugendlichen – und das erfolgreich. Immer wieder neue Kinder begeistern sich für das kreative Arbeiten mit den verschiedensten Materialien. Nicht nur Stift und Pinsel spielen hierbei eine Rolle, sondern es kommen die unterschiedlichsten Materialen, auch aus der Natur, zum Einsatz. Die Kinder lernen den Umgang mit entsprechenden Werkzeugen und Maschinen kennen und erarbeiten neue Techniken und Verfahren gemeinsam. Ein besonderes Augenmerk legt Grimm-Kirchner auf Kulturen übergreifende Arbeit. So werden nicht nur Bilder von berühmten Künstlern nachgeahmt, sondern auch die Ureinwohner Australiens, die „Aborigines“, die amerikanische Food-Malerei oder islamische Ornamentik thematisiert.

Die Ausstellung kann noch besichtigt werden

Die Ausstellung ist noch an zwei Wochenenden zu sehen, jeweils von 11 bis 17 Uhr: Samstag, 3. und Sonntag, 4. September sowie Samstag, 10. und Sonntag, 11. September im Atelier Grimm-Kirchner, Mainzer Straße 223 in Bonn-Mehlem. Weitere Infos: www.kunstatelier-bonn.de.

Pressemitteilung der

Gemeinde Wachtberg

Das Bild eines fünfjährigen Schülers von Grimm-Kirchner ist in zwei kreative Ebenen eingeteilt. Foto: Gemeinde Wachtberg/vo

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