Allgemeine Berichte | 12.03.2025

Karnevalsumzug bei Sonnenschein

Kunterbuntes Pech

Marvin Wühle als „Eazebär“. Foto: privat

Pech. Bunt, bunter, Pech: Unter dem Motto „Trotz Knöllchenterror und Ladenschwund - wir Pecher feiern kunterbunt!“ fand in diesem Jahr am Karnevalssonntag der Umzug entlang der Pecher Hauptstraße statt. 18 Gruppen - angeführt vom „Eazebär“ Marvin Wühle - zogen bei Sonnenschein, kiloweise Kamelle und sensationeller Stimmung durch den Ort. Kunterbunt präsentierten sich die Mitglieder des Ortsfestausschusses Pech e.V. (kurz OFA). Jedes OFA-Mitglied repräsentierte eine andere Farbe inklusive riesiger Luftballon-Tentakeln. Dieses farbenfrohe Regenbogen-Spektakel war an diesem sonnigen Vormittag ein echtes Highlight und könnte mit seiner Botschaft in der aktuellen Zeit kaum treffender sein. Wieder mit dabei waren die Schweizer Guggenmusiker Andölfia.

Die orang-schwarz kostümierten Musikanten wurden von den zahlreichen Zuschauern bereits freudig erwartet und lautstark bejubelt. Für mehr musikalische Stimmung sorgte die Gruppe rund um Clemens und Theresa Mertres sowie die Trömmelchen Truppe „the dumps“, die im hinteren Teil des Zuges noch mal für richtig geniale Stimmung sorgten. Die Schul- und Kita-Kinder sowie deren Eltern verwandelten sich unter dem Slogan „Wild und bunt aus jedem Eck – in Pech sind alle Tiere jeck!“ In zahlreiche Tiere.

Wie gewohnt ohrenbetäubend laut waren die Villiper Junggesellen vertreten. Auch die Freiwillige Feuerwehr und die Reitschule Heiß mit zahlreichen „Pferden“ auf zwei Beinen liefen im Zug mit. Nach rund 1,5 Stunden Spektakel, einem leichten Zuckerschock und heiseren Stimmen endete die Karawane an der Michaelskapelle. Auf der Straße und in der Gaststätte Küpper beim „Hons“ wurde bis in den späten Nachmittag gefeiert und die Jecken dominierten das sonst so ruhige Straßenbild in Pech. Und weil den Pechern das gemeinsame Feiern so am Herzen liegt, waren sich alle sicher: Bei der nächsten OFA-Veranstaltung, dem Maibaumstellen am 30. April, kommen alle wieder zusammen.

Marvin Wühle als „Eazebär“. Foto: privat

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