Regionale Martinsumzüge mit großem Besucherzuspruch
Laterne, Laterne - Sonne, Mond und Sterne
Cochem-Zell. Vielerorts in der Region Eifel, Mosel und Hunsrück fanden in diesem Jahr, nach umständehalber eingelegten Pausen, wieder die traditionellen Martinsumzüge statt. Die wurden im Rahmen ihres Ablaufs auch in 2022 von Einsatzkräften der Freiwilligen
Feuerwehren abgesichert, die sich nebst Organisatoren und Veranstaltern heuer einem besonders großen Zuspruch an Zugteilnehmern ausgesetzt sahen. So zählte man alleine in Kaisersesch über 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Empfang von St. Martin,
der üblicherweise mit seinem treuen Vierbeiner im historischen Ortskern zwischen Pfarrkirche St. Pankratius und dem Pilgerbrunnen seine Aufwartung machte. Von hier aus bahnte sich der Martinsumzug unter der musikalischen Begleitung des Blasmusikensembles den Weg an den südlichen Stadtrand, in dessen Grüngürtel ein großes Martinsfeuer auf den heiligen Reitersmann nebst Begleitung wartete. Zu Letztgenannter zählte sich überwiegend ein begeisterter Nachwuchs, der mit meist selbstgebastelten Laternen, Lampions und Fackeln zu einem farbenfrohen Lichtermeer verschmolz. Zum Abschluss gab es für die jüngsten Teilnehmer den berühmten süßen Brezel. Ähnliches Bild in Cochem. Auch hier fanden sich zu mehreren Zügen in den einzelnen Stadtteilen viele Hundert Kinder nebst Erwachsenenbegleitung mit ebensolchem Lichterzauber zu den Umzügen ein, wo es nach den musikalisch begleiteten Ausflügen mit St. Martin ebenfalls das beliebte Zuckerbackwerk gab. Einziger Unterschied, in Cochem absolvierte St. Martin den Umzug zu Fuß.
TE
In Kaisersesch begrüßte St. Martin die Umzugsteilnehmer traditionell im historischen Ortskern vor der Pfarrkirche St. Pankratius.
Nach umständehalber eingelegten Pausen lockten die Martinsumzüge heuer wieder viele Hundert begeisterte Kinder.
