Allgemeine Berichte | 13.11.2016, 17:30 Uhr

Netzwerktreffen des Projekts „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“

Leben und Älterwerden im Jugendbahnhof mitgestalten

Initiative tauschte sich beim Netzwerktreffen über viele Aktivitäten aus

Remagen. Auch Ältere möchten den Jugendbahnhof kennenlernen. Eine gute Gelegenheit bot sich, als das Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ dorthin zum Netzwerktreffen eingeladen hatte. Die Netzwerker wurden von Britta Jelken und Aileen Buschmann, den beiden Mitarbeiterinnen des Jugendbahnhofs, begrüßt. Mechthild Haase vom Caritasverband gab einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten der letzten Monate und berichtete unter anderem über die Veranstaltungen zum Thema Wohnen und Sturzprophylaxe. Ausgezeichnet lief die Kooperation mit dem Seniorenbeirat, dem Pflegestützpunkt, der Volkshochschule und weiteren hauptamtlichen Akteuren, wobei sie Betreuungsvereine, Seniorenresidenz CURANUM und vor allem die Stadtverwaltung Remagen besonders erwähnte. Von den Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern der Einzelinitiativen war im Anschluss mehr über die Entwicklung der Projekte zu erfahren, als Elke Schneider vom gemeinsamen Mittagstisch im Evangelischen Gemeindehaus und Irmgard Kremer-Bieber vom Literaturkreis „Herbstzeitlese – Lesezeit ein Leben lang…“ erzählten und Hilde Sebastian von der Besuchsgruppe „Mit dem Herzen dabei“ berichtete, von der zurzeit acht ältere Menschen besucht werden.

Der „Offene Treff“, so Marlene von Lom, trifft sich derzeit noch im Katholischen Pfarrheim, ab Dezember aber wieder im neuen Studierendentreffpunkt „BaRACke“. Die von Wilfried Voigt ins Leben gerufene „Offene Radfahrgruppe“ wartete auch in diesem Jahr mit zahlreichen Aktivitäten auf. Als Otto von Lom und Jürgen Becker anschaulich von den fünf Touren mit dem „Vulkan Expreß“, nach Linz und Rheinbrohl, nach Ahrweiler oder zur Siegmündung berichteten, machten sie Lust, mal wieder selbst in die Pedale zu treten. Auch den nächsten Termin des Projektes „Natur erleben“ sollten Interessierte sich nicht entgehen lassen, so spannend waren die Ausführungen von Otto von Lom, der über seine geologische Wanderung sowie von der Kräuterwanderung in Sinzig, die Frank Krajewski organisiert hatte, berichtete.

Alle sind beim Projekt „Leben und Älterwerden in Remagen mitgestalten“ in Bewegung. Die von Marie Theres Austin-Sarman erstellte Liste von „Lebensmittel-Lieferservices“ wird von ihr immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. Ein barrierefreies Remagen ist das Thema von Mechthild Haase, die von einzelnen Bürgerinnen wegen nicht abgesenkter Bürgersteige angesprochen wurde. Erfreulich, dass die Bodenplatten, die sich vor Ruhebänken gelöst hatten, von Mitarbeitern der Stadtverwaltung umgehend befestigt wurden.

Auch die Absenkung eines Bürgersteigs will die Stadt in Kürze in Angriff nehmen. Werner Unkelbach stellte die Kolpingfamilie Remagen vor.

In Vorbereitung ist das neue PC-Projekt der jungen Studentin Vanessa Duck, die im ersten Semester Gesundheits- und Sozialwirtschaft studiert und mit drei weiteren Kommilitonen ältere Menschen mit dem Computer vertraut machen möchte. Vanessa Duck konnte einige sofort begeistern: „Ich habe Erfahrungen mit meinem Opa und meiner Oma. Man muss das im Einzelkontakt machen und genau erfragen, was jemand lernen möchte.“

Doch bevor der Computer angeschaltet wird, müssen gleich zu Beginn des neuen Jahres Klausuren geschrieben werden. Ein gutes Zeichen, dass das Netzwerken nicht nur unter Gleichaltrigen funktioniert, sondern auch zwischen Jung und Alt.

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