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Wülfersberg-Grundschule

Lebendige Schule - hoffentlich bald wieder!

Autorin Eymard Toledo ließ Kindheit in Brasilien eindrucksvoll erleben

Lebendige Schule - hoffentlich bald wieder!

Mit Eymard Toledo war in langjähriger Tradition wieder eine namhafte Kinderbuchautorin zu Gast an der Wülfersberg-Grundschule, Gladbach.Foto: Grundschule Gladbach

24.03.2020 - 14:30

Neuwied - Gladbach. Erst staunten sie, wurden dann immer neugieriger und machten schließlich begeistert mit. Auch bei den Erstklässlern war der Bann schnell gebrochen. Die Zweitklässler hatten schnell ein Begrüßungslied aus Brasilien auf Portugiesisch gelernt und es fröhlich angestimmt. Mit Eymard Toledo war in langjähriger Tradition wieder eine namhafte Kinderbuchautorin zu Gast an der Wülfersberg-Grundschule, Gladbach. Fasziniert hörten die Mädchen und Jungen von fremden Menschen und kleinen Krabbeltieren, erfuhren vom Alltag in einer eher tristen, lauten Stadt und von trotz allem recht unbeschwertem Aufwachsen des Zwillingspaares Juju und Jojo. Viel Autobiografisches steckt in den Figuren, erfuhren die Zuhörer. Auch die kleine Eymard Toledo war schon immer von der Insektenwelt besonders fasziniert, aber auch Musik, Tanzen, viel Zusammenhalt und Feiern sind ihr bis heute in schöner Erinnerung.

Ihr Buch „Onkel Flores“ bestimmte die Lesung für das dritte und vierte Schuljahr. Der gleichnamige Schneider verlor als Zulieferer einer Textilfabrik seine Arbeit und wurde gezwungen, sich zu verändern. Statt stupide weiter nur graue Arbeitsanzüge zu nähen, fand er schließlich Aufträge in seiner Umgebung. Die Menschen standen tatsächlich wieder Schlange für bunte Vorhänge und Kleider und so verbreitete sich letztlich auch wieder mehr Farbe und Freude für alle.

Die Illustrationen der Bücher aus vielfältigen, meist gerissenen Papierstücken in faszinierender Collagetechnik, ließen die Inhalte in besonderer Weise zur Geltung kommen. „Das wollen wir auch mal ausprobieren!“, wurden die Erwartungen an die Lehrer hoch gehängt. Wenn Schule hoffentlich bald wieder wie gewohnt stattfinden kann, wird manche Klasse wohl bunt verziert.

Auch in diesem Frühling konnten alle Kinder der Wülfersberg-Grundschule in Neuwied-Gladbach erwartungsvoll einer Autorenlesung entgegen sehen. Nach u.a. Stefan Gemmel, Manfred Theisen, Christa Zeuch und, im Vorjahr, Ibrahima Ndiaye, mit seinem bunten afrikanischem Königshut und senegalesischer Erzähltradition, ging es diesmal südamerikanisch zu.

„Fährst du heute noch nach Brasilien?“, wurde sie am Schluss gefragt. Nein, erst mal erwartete man sie am nächsten Tag noch in der Melsbacher Grundschule. Danach ging es für die vielfältig engagierte Grafikerin, Illustratorin und Autorin nach Mainz. In Deutschland lebt sie nämlich bereits seit 1987.

Das Interesse vieler Kinder, die Bücher der Autorin bald in die Hand zu bekommen und auch noch mehr über das fremde Land, die Menschen und deren Lebensbedingungen zu erfahren, bestätigt die Verantwortlichen der Wülfersberg-Grundschule, sich weiterhin nachhaltig auch um diese Art der Leseförderung von Beginn an zu bemühen. Sie dankt besonders dem Boedecker-Kreis Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Bildung und dem Förderverein der Schule für deren wichtige Unterstützung.

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S. Schmidt:
Ergebnis einer neuen Umfrage in Deutschland: 2/3 der Befragten befürworten ein Abschaffung des EEG und ebenfalls 2/3 würden aus Gründen des Umweltschutzes NICHT auf ihr Auto verzichten. Ziemlich Eindeutig, entgegen dem was uns Politik und Medien ständig einreden. Und ein Supergau für die Feinstaubjünger wenn sich bestätigt, was in Würzburg bereits gemessen wurde: Kein Verkehr und dennoch schlechte Luftqualität.
juergen mueller:
Diese "gespielte" Hilfsbereitschaft täuscht nicht darüber hinweg, dass dies alles nur einem Zweck dient - dem Vorspielen von Für- u.Vorsorge - einfach, weil es zum politischen Geschäft dazu gehört. Poltische Vertreter sind auch nur Menschen, die von jeher nur eines im Sinne hatten - DAS eigene WOHLERGEHEN und das Bedürfnis, daraufhin zu arbeiten, nicht in Vergessenheit zu geraten, in der nächsten Wahlperiode wiedergewählt zu werden. Passend in die Kategorie: "Unglaubhaft, Täuschen und Verlogen". Wenn sich eine Fraktionsvorsitzende als gutes Beispiel bezeichnet, dann ist das nur ein Beispiel dafür, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist den Unterschied zwischen "Ehrlichkeit u.Unehrlichkeit" zu erkennen.
juergen mueller:
Herr Bäker - neueste Erkenntnisse haben in Bezug auf Schutzmasken wie auch auf andere Bereiche Hochkonjunktur, der man nicht alles glauben sollte. Ich finde, dass jeder das tun sollte, was er für richtig hält und demzufolge selbstgefertigte Masken anfertigen/tragen sollte, wenn es denn beruhigt. Es liegt mir fern, den Bemühungen, dieser Krise etwas Gutes abzugewinnen u.etwas persönlich dagegen zu tun,negativ gegenüberzutreten.
Jens-Uwe Bäker:
Herr Müller: die einfachen Masken haben nach neuesten Erkenntnissen sowohl einen nennenswerten Schutz der Mitmenschen als auch einen kleinen, aber ebenso wichtigen Eigenschutz. In sofern in der Pflege und Betreuung ein wertvoller Schutz für alle. So bleiben die medizinischen Masken für die Personen, die in den Infektiösen Bereichen tätig sind.
juergen mueller:
Bei all der sicherlich gutgemeinten Hilfsbereitschaft sollte man nicht vergessen, dass diese vermeintlichen "Mundschutzmasken" KEINEN Schutz vor einer Infizierung darstellen, weil maßgebliche Inhalte wie z.B. FILTER oder angepaßte, schlußdichte Formgebung fehlen. Das alles unter stille Helden zu vermerken, entspricht nicht den Tatsachen u.halte es für übertrieben. Diejenigen, die wirklich für uns da sind, Ärzte, Pflegepersonal in Krankenhäusern/Alten- u.Pflegeheimen, caricative Einrichtungen etc.,das sind die denjenigen, die unsere Hochachtung und unseren Respekt verdienen. Wir neigen dazu, uns in Krisenzeiten etwas anzueignen, was uns ohne groß nachzudenken nicht zusteht, ohne darüber nachzudenken, ob es sinnvoll ist oder nicht.
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