Allgemeine Berichte | 07.09.2022

Junggesellenverein Oberpolch 1842 e.V.

Leggewiesfest – das Sommerfest in Viedel

Besucher aus nah und fern feierten unbeschwert beim Leggewiesfest.  Foto: privat

Polch. Endlich war es soweit: Nach drei Jahren stand wieder ein Leggewiesfest an. Viele hatten sich darauf gefreut und waren voller Vorfreude. Doch Petrus ließ alle noch etwas zappeln: Nach zehn Woche Sonne, Hitze und Dürre regnete es ausgerechnet am Nachmittag vor dem Beginn des Leggewiesfest. Zum Glück hatte sich der Regen jedoch schnell verzogen und so konnte der Junggesellenverein Ober-Polch wieder viele Besucher aus nah und fern begrüßen. Die Gäste erlebten einen unbeschwerten Abend und feierten bis in die frühen Morgenstunden auf der Leggewies.

Die am Stadtrand des Polcher Stadtteils Viedel gelegene, von Bäumen und Sträuchern umrandete Wiese bot auch in diesem Jahr wieder ideale Voraussetzungen für das einzigartige Sommerfest. Ein besonderer Leckerbissen war wieder der Auftritt des Musikvereins Polch e.V.. Viele Besucher hatten sich bereits früh am Abend auf den Weg zur Leggewies gemacht, um sich diesen musikalischen Ohrenschmaus anzuhören. Unter der musikalischen Leitung von Dirigent Andreas Weller wurde Blasmusik vom Feinsten geboten. Im Repertoire waren Märsche, Stimmungs- und Volkslieder, aber auch Musikstücke im Egerländer Stil. Insgesamt ein unterhaltsames Programm zur Einstimmung auf die Wiesengaudi. Anschließend übernahm DJ Peter Gimmnich und lieferte Musik und Unterhaltung bei der Wiesengaudi. Mit einem ausgewogenen Mix von Schlager, Rock, Punk und anderen Hits brachte er die Stimmung zum Kochen.

Der Junggesellenverein Ober-Polch 1842 e.V. hatte wieder bestens für die Gäste gesorgt. Am Bierpavillon und der Bar (im Volksmund Schnapsbude) wurden von den bewährten Teams kühle Getränke ausgeschenkt. Auch an den Grills waren erfahrene Mannschaften aktiv. Hier gab es die Original Viedeler Steaks und Original Viedeler Würstchen. Grillmeister waren Carsten Müller, Markus Dams und Heinz Junker, jeweils unterstützt von einer Vielzahl von helfenden Händen. Daneben sorgten weitere Helfer für einen reibungslosen Ablauf, z.B. an der Bonkasse, am Kühlwagen oder beim Einsammeln von Flaschen. Am Abend waren rund 40 Personen im Einsatz. Hinzu kamen weitere Helfer bei Auf- und Abbau. Die Vorbereitungen für das Fest hatten bereits am Freitagnachmittag mit dem Verladen der Aufbauten begonnen. Am Samstagvormittag wurden dann Pavillons, Biergarnituren, Toilettenwagen, Bonkasse, Bar, ein von einem Vereinsmitglied gebauter Grill sowie vereinseigene Stehtische zur Leggewies geschafft und aufgebaut. Auch die Abbauten am Sonntagvormittag gingen zügig voran. Bereits in der Nacht hatten die unentwegten und schlaflosen Helfer mit den Arbeiten begonnen. Am späten Vormittag war die Leggewies wieder geräumt. Vorsitzender Heinz Junker: „Es freut uns sehr, dass unsere Gäste dem Leggewiesfest auch nach der zweijährigen Zwangspause treu geblieben sind. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Helfern: Ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Vereinsmitglieder und viele weitere wäre ein solches Fest nicht möglich.“

Besucher aus nah und fern feierten unbeschwert beim Leggewiesfest. Foto: privat

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