Allgemeine Berichte | 06.07.2016

Verrückter Lese-Wettstreit der Schulen

Lesen einmal völlig anders

Stolz präsentierten die Jugendlichen ihre verdiente Urkunde. privat

Kobern-Gondorf. Zwei Weltrekorde im Lesen hat das Team der Leserattenservice GmbH und dem Schriftsteller Stefan Gemmel bereits auf die Beine gestellt. Sie haben auch schon erfolgreich Lese-Fußballtage an Schulen durchgeführt und auch Migrations-Workshops geleitet. Verrückte und originelle Aktionen ist man von den beiden also gewohnt, doch nun luden die beiden zu einem ganz außergewöhnlichen Wettstreit ein.

Die Geschäftsführerin der Leserattenservice GmbH, Eva Pfitzner, suchte an Schulen im Land nach Schülerinnen und Schülern, die Stefan Gemmel im Lesen besiegen sollten „Fordere den Weltrekordler heraus“, hieß das Motto, bei dem Kinder und Jugendliche im Schnell-Lesen gegen den Kinderbuchautoren antraten. Nach einer Begrüßung durch den Bürgermeister von Kobern-Gondorf, Michael Dötsch, mussten die Herausforderer in zwei Runden beweisen, dass sie noch schneller im Lesen sein können als Stefan Gemmel. Eine dreiköpfige Jury bewertete die Leistungen, während die Zeit von Nadine Weber aus Lehmen gestoppt wurde, die vor einigen Jahren als Snowboarderin den 3. Platz auf der Weltrangliste erreichte.

Tatsächlich wurde Stefan Gemmel hart gefordert. Es war gleich zu sehen, dass die Kinder sich gut vorbereitet hatten. Am Ende des Tages konnte der Moderator der Aktion, Ernst Heimes, verkünden, dass gleich drei Kinder den Leseweltrekordler besiegt hatten: Leonie Palmer, Schülerin der Balthasar Neumann Grundschule Koblenz belegte den dritten Platz, Thomas Völck aus der Grundschule Kamp-Bornhofen den zweiten und die Siegerurkunde und damit den Gewinn einer Schul-Lesung nahm Emma Leich ebenfalls aus der aus Grundschule Kamp-Bornhofen mit nach Hause.

Eine ganz besondere Leistung gelang Schülerinnen der Gehörlosenschule in Neuwied: Eibtesam Dalla übersetzte in einem atemberaubendem Tempo den Herausforderer-Text in Gebärdensprache, während Viktoria Gorte Stefan Gemmel in einer Kombination aus Rasen und Lesen besiegte.

Für alle war es ein Riesenspaß und ein völlig neuer Ansatz, sich mit Literatur zu beschäftigen. Und Eva Pfitzner weiß nun auch: Stefan ist nicht unschlagbar!

Stolz präsentierten die Jugendlichen ihre verdiente Urkunde. Foto: privat

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