Infomesse zur palliativen und hospizlichen Versorgung
Letzte Lebensphase in Würde
Linz. Die Nachricht, lebensbedrohlich erkrankt zu sein und dadurch nur noch eine begrenzte Lebenserwartung zu haben, stürzt Betroffene und ihre An- und Zugehörigen in eine große Krise. Plötzlich ist Angst da vor dem Ende des Lebens, vor möglichen Schmerzen, der Versuch, die Tatsache zu verdrängen, die Frage der An- und Zugehörigen, was in dieser Phase auf sie zukommt.
Die Infomesse knüpft hier an und möchte Antworten auf Fragen geben: „Wer hilft mir, wenn ich selbst oder ein Angehöriger unheilbar erkrankt ist? Wie komme ich an palliative Unterstützung im häuslichen Bereich? Was ist eine Palliativstation, was ist ein Hospiz? Über welchen Weg kann ich einen Platz in diesen Einrichtungen bekommen? Gibt es auch in Seniorenheimen palliative Pflege? Auf was habe ich überhaupt Anspruch, und was kostet mich das?“ Um diese Fragen zu beantworten, hat der Förderverein Einrichtungen, die in der Palliativ- und Hospizarbeit tätig sind, zu einer Infomesse eingeladen. Ihre Angebote sollen vor allem auch Hoffnung machen, dass ein Mensch trotz einer schweren und fortgeschrittenen Erkrankung mit der richtigen palliativen Therapie und Begleitung ein (fast) normales gesellschaftliches Leben führen kann; dass durch eine umfangreiche Schmerz- und Symptomkontrolle die deutlichen Beschwerden zufriedenstellend gelindert werden können; dass An- und Zugehörige die Unterstützung bekommen, die sie brauchen; dass dank der Bündelung vieler Maßnahmen die letzte Lebensphase in Würde durchlebt werden kann. Die Infomesse findet am 12. Oktober in der Stadthalle Linz von 10 bis 14 Uhr statt. Der Eintritt ist frei. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Fördervereins für Palliativ- und Hospizarbeit Rhein-Wied e.V.
Weitere Infos unter: www.foerderverein-hopiz-rhein-wied.de
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