Allgemeine Berichte | 30.11.2020

Ortsgemeinde Rieden

Lichtgirlande brennt

Es ist in Rieden gute Tradition, dass zur Adventszeit die Kirchstraße und Teile der Oberstraße mit weihnachtlicher Beleuchtung geschmückt werden.Foto: privat

Rieden. Es ist in Rieden gute Tradition, dass zur Adventszeit die Kirchstraße und Teile der Oberstraße mit weihnachtlicher Beleuchtung geschmückt werden. In diesem Jahr ist erstmalig eine neue Girlande hinzugekommen, nämlich am Ortseingang an der Brohltalstraße.

Die Gastgeberinnen und Gastgeber des Lebendigen Adventskalenders 2019 hatten sich dazu entschieden, die nicht unerheblichen Kosten für die Neuanschaffung aus dem Spendenerlös des Adventskalenders zu finanzieren. Ursprünglich waren für das Jahr 2020 andere Spenden geplant gewesen, wie z.B. der Auftritt eines Zauberers bei der 1125-Jahr Feier, aber durch die coronabedingte Absage dieses Festes standen noch alle Gelder zur Verfügung.

Über die neue Idee der Gemeinde, dass auch die Ortseingänge in der Adventszeit geschmückt werden sollten, bestand Einigkeit bei allen Gastgeberinnen und Gastgebern. Eine nachhaltige Investition vom Lebendigen Adventskalender in die Adventsdekoration des Dorfes, an der sich alle erfreuen können - das passt!

Die Planung und Umsetzung erfolgten durch den Bürgermeister Andreas Doll. Er beschaffte die Girlande, stimmte mit Familie Rech ab, dass auf deren Grundstück ein Mast montiert werden darf, ließ die beiden Gemeindearbeiter Frank Neiss und Michael Koch diesen Mast aufstellen und hing gemeinsam mit den Gemeindearbeitern und Josef Wiemer alle Girlanden im Dorf auf, auch die neue.

Aus einer weiteren Spende wurde Beleuchtung für einen Baum am Buswendeplatz beschafft. Früher stand dort eine stattliche Fichte, die von vielen Bürgerinnen und Bürgern vor allem in der Adventszeit vermisst wird, weil sie mit ihren vielen Lichtern immer toll aussah. Bis der neue Baum, der aus einer Spende des Lebendigen Adventskalenders 2018 beschafft worden war, groß genug ist, um auch ihn zu schmücken, hat die Gemeinde auf dem Platz vor der Bushaltestelle einen „Ersatztannenbaum“ aufgestellt.

Leider lassen die aktuellen Beschränkungen nicht zu, dass die Übergabe der Spenden im Rahmen einer Feier erfolgt oder die neuen Lichter auf andere Weise „eingeweiht“ werden. Umso schöner, dass uns in dieser dunklen Jahreszeit mit all ihren Einschränkungen und Entbehrungen eine neue Lichtgirlande und ein Tannenbaum am Buswendeplatz erfreuen.

Es ist in Rieden gute Tradition, dass zur Adventszeit die Kirchstraße und Teile der Oberstraße mit weihnachtlicher Beleuchtung geschmückt werden.Foto: privat

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