Allgemeine Berichte | 03.11.2025

Chor „Cantate“ gestaltet Musikalisches Abendlob und Vorabendmesse in der Kapelle des Heinrichhauses

„Locus iste“ - „Dieser Ort ist heilig“

Der Chor „Cantate“ der Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena wird unter der Leitung des Kirchenmusikers Johann Schmelzer die Vorabendmesse mit Zelebrant Paul Freialdenhoven sowie ein anschließendes musikalisches Abendlob gestalten. Foto: privat

Vallendar. Am Samstag, 08. November 2025, erwartet die Besuchenden ein besonderes musikalisches Ereignis in der Kapelle des Heinrichhauses in Neuwied-Engers (Alte Schlossstraße 1). Der Chor „Cantate“ der Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena wird unter der Leitung des Kirchenmusikers Johann Schmelzer die Vorabendmesse mit Zelebrant Paul Freialdenhoven sowie ein anschließendes musikalisches Abendlob gestalten. Beginn ist um 18:00 Uhr. Das abwechslungsreiche Programm spannt einen weiten Bogen von der Renaissance über die Romantik bis hin zur Moderne und vereint Werke, die in ihrer Vielfalt und Tiefe die Zuhörenden sowohl emotional als auch geistlich ansprechen wollen und dabei eine breite Palette an Ausdrucksformen zeigen – von zarten, nachdenklichen Tönen bis hin zu kraftvollen, jubelnden Klängen, die den Raum erfüllen.

Das Leitmotiv der musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes bildet das Werk „Locus iste“ von Anton Bruckner, eines der bekanntesten Werke des Komponisten und ein Meisterwerk der Kirchenmusik. Der Titel, der in etwa „Dieser Ort ist heilig“ bedeutet, spiegelt die Atmosphäre der Kapelle wider und bildet den klanglichen Rahmen für die ganze Veranstaltung.

Der Gottesdienst wird eröffnet mit dem Chorsatz „Eine große Stadt ersteht“ von Bernd Kämpf. Renaissance-Stücke wie „Cantate Domino“ von Hans Leo Hassler, „Ave Maria“ von Jacob Handl und „Jubilate Deo“ von Orlando di Lasso sowie Chorwerke aus der Romantik wie „Preis und Anbetung“ von Josef Rheinberger, „Meine Seel ist stille zu Gott“ von Moritz Hauptmann und „Auf Gott allein will hoffen ich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy bringen festlichere Akzente ein. Zeitgenössische Werke wie John Rutters „The peace of God“ und „All things bright and beautiful“ und „Irish Blessing“ von Carsten Gerlitz runden das vielfältige Repertoire ab.

Der Chor „Cantate“, bekannt für seine Vielseitigkeit und musikalische Präzision, wird das abwechslungsreiche Programm in der Kapelle des Heinrichhauses zum Leben erwecken. Die Kapelle, mit ihrer ruhigen Atmosphäre, bildet dabei den idealen Rahmen für diese musikalische Reise durch die Jahrhunderte.

Der Eintritt ist frei, um eine freiwillige Spende wird gebeten. Die Veranstaltung bietet nicht nur eine bereichernde musikalische Erfahrung, sondern auch eine Gelegenheit zur Besinnung und zum Innehalten in einer geistlichen Atmosphäre.

Der Chor „Cantate“ wurde im September 2007 von Johann Schmelzer in Troisdorf gegründet. Der Schwerpunkt der Chorarbeit liegt in der Erarbeitung von a cappella-Literatur aller Epochen. Die 15 Sängerinnen und Sänger stammen vor allem aus Vallendar und Troisdorf und haben in konzentrierter Probenarbeit das anspruchsvolle Konzertprogramm erarbeitet.

Drei vielbeachtete und mit frenetischem Beifall bedachte Konzertreisen nach Kroatien führten das Ensemble unter anderem in die weltbekannten Kathedralen von Šibenik und Split sowie nach Omis, Makarska und in die berühmte Wallfahrtskirche „Unserer lieben Frau von Sinj“. Auftritte in Deutschland fanden u.a. auf den Michaelsberg in Siegburg, in St. Severus Boppard, in der romanischen Doppelkirche von Schwarzrheindorf, in Troisdorf, Limburg, Vallendar und Altenahr statt. Im Herbst 2017 beging der Chor sein zehnjähriges Bestehen mit zwei Jubiläumskonzerten zusammen mit dem befreundeten international renommierten kroatischen Chor „Schola Cantorum“ aus Split. 2022 wurde zusammen mit dem Kammerchor Projekt Vocal e.V. aus Bernkastel-Kues unter der Leitung von Dr. Michael Meyer das Requiem (op. 48) von Gabriel Fauré aufgeführt; im gleichen Jahr wurden zudem die Neun Adventsmotetten op. 176 von Josef Gabriel Rheinberger zu Gehör gebracht.

Chorleiter und Organist Johann Schmelzer wurde 1969 in Koblenz geboren. In seiner Heimatgemeinde St. Peter in Neuendorf erhielt er den ersten Orgelunterricht. Weitere Ausbildungsstationen waren die Bischöfliche Kirchenmusikschule in Trier und die Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz; während des Studiums besuchte er diverse Interpretationskurse sowie Improvisationswettbewerbe. Schmelzer war von 1991 bis 1996 Kirchenmusiker an St. Peter in Koblenz; von November 1997 bis April 2010 war er Kantor an St. Johannes in Troisdorf-Sieglar und gleichzeitig Seelsorgebereichskirchenmusiker im Dekanat Troisdorf. Seit April 2010 ist er als Kantor in Vallendar tätig und Leiter der regelmäßig stattfindenden Konzertreihe „Marzellinusmusik“.

Der Chor „Cantate“ der Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena wird unter der Leitung des Kirchenmusikers Johann Schmelzer die Vorabendmesse mit Zelebrant Paul Freialdenhoven sowie ein anschließendes musikalisches Abendlob gestalten. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Bildergalerien
Hausmeister, bis auf Widerruf
Lampionfest in Weißenthurm
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Reinigungskraft
Anzeige KW 25
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Tag der Architektur im Steigenberger Hotel Bad Neuenahr
Murrefest u. St. Peter & Paul-Kirmes in Westum
Empfohlene Artikel
Die vulkanische Geschichte der Eifel lässt sich im Lava-Dome spielerisch entdecken. Foto: Dominik Ketz
54

Wer glaubt, Vulkane gäbe es nur auf Island oder in Italien, hat die Rechnung ohne die Eifel gemacht. Im Lava-Dome in Mendig wird schnell klar: Auch hier ging es einst verdammt heiß her! Das Deutsche Vulkanmuseum entführt seine Besucher auf 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte. Klingt staubtrocken? Von wegen! 700 Quadratmetern und zwei Etagen in eine Welt voller Feuer, Lava und spannender Erdgeschichte.

Weiterlesen

In der ehemaligen Ahrweiler Synagoge diskutierten (von links) Nick Falkner, Ulrich van Bebber, Susanne Bell und Dr. Martin Wein.
238

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie hat die Flut den Zusammenhalt im Ahrtal verändert. Welche Konflikte bestehen noch? Wo trägt bürgerschaftliches Engagement weiterhin? Wo brauchen Menschen, Vereine und Kommunen mehr Unterstützung? Und was muss Politik aus dieser Katastrophe lernen, damit Warnketten funktionieren, Zuständigkeiten klar sind und der Staat im Krisenfall schneller handeln kann?

Weiterlesen

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 11
134

Jede Woche präsentieren wir Euch einen neuen Schnappschuss aus dem BLICK aktuell-Land. Die Bilder zeigen bekannte Orte, besondere Details oder überraschende Perspektiven aus der Region – doch nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, was genau zu sehen ist.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild. Foto: Pixabay/Felix-Mittermeier
1126

Bonn bereitet sich auf Wetterextreme vor: Tiefbauamt und Feuerwehr in Alarmbereitschaft

20.06.: Gewitterwarnung: Stadt Bonn rüstet sich gegen drohende Starkregen

Bonn. Der Deutsche Wetterdienst hat für den 20. Juni 2026 eine Warnung vor extremen Wetterbedingungen in Nordrhein-Westfalen, einschließlich Bonn, herausgegeben. Neben der drückenden Hitze werden kräftige Gewitter mit Starkregen erwartet, die potenziell zu lokalen Überschwemmungen führen könnten. Solche Wetterereignisse haben in den letzten Jahren wiederholt erhebliche Schäden im Bonner Stadtgebiet...

Weiterlesen

Symbolbild.
319

Feuerwehr im Großeinsatz: Brand bleibt unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten laufen

20.06.: Großbrand in Niederzissen: Feuerwehr verhindert Flammenübergriff

Niederzissen. Am 19. Juni 2026 geriet ein holzverarbeitender Betrieb im Bereich "Im Stiefelfeld" in Niederzissen in Brand. Um 22:50 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Bei ihrem Eintreffen stand das Gebäude bereits in Vollbrand, und rund 110 Feuerwehrleute sowie andere Hilfsorganisationen nahmen den Kampf gegen die Flammen auf.

Weiterlesen