Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“
„Luthers Verhältnis zu den Juden - war er Antisemit?“
Vortrag von Prof. Dr. Andreas Pangritz am 19. März
Rhein-Sieg-Kreis. Am Sonntag, 19. März findet mit dem Vortrag von Prof. Dr. Andreas Pangritz in diesem Jahr bereits die dritte Veranstaltung der aktuellen Veranstaltungsreihe der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“ statt. Der angesehene Theologe und Lehrstuhlinhaber für Systematische Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dessen Forschungsschwerpunkt die Frage eines Antisemitismus oder Antijudaismus bei Martin Luther ist, spricht in den Räumen der Gedenkstätte „Landjuden an der Sieg“, Bergstraße 9 in Windeck-Rosbach von 14:45 bis 16:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Der Vortrag wird die Frage aufwerfen, wie Luthers Judenfeindschaft bei Luther theologisch begründet ist. Kann und muss sein Judenhass als Antisemitismus bezeichnet werden?
Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der evangelischen Kirche Rosbach durchgeführt. Im Anschluss daran wird in der Backstube der evangelischen Kirche, Kirchplatz 6 ein kleiner Empfang stattfinden.
Das gesamte aktuelle Programm ist bei der Geschäftsstelle der Gedenkstätte im Kreisarchiv unter der Rufnummer (0 22 41) 13 29 28, per Mail an gedenkstaette@rhein-sieg-kreis.de oder unter der Postanschrift Kaiser-Wilhelm-Platz 1, Siegburg erhältlich. Es kann außerdem auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises unter www.rhein-sieg-kreis.de/gedenkstaette als pdf-Dokument heruntergeladen werden.
Hinweis: Zurzeit ist die Gedenkstätte (Museumsgebäude) wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Die Veranstaltungsreihe ist hiervon nicht betroffen und findet wie angekündigt statt.
Pressemitteilung
des Rhein-Sieg-Kreises
