Herbert Knebel mit neuem Programm in Mendig
Männer ohne Nerven
Herbert Knebels Affentheater begeisterte zahlreiche Fans in der Laacher See-Halle
Mendig. Obwohl die Mendiger wenige Stunden zuvor noch mit einem extremen Unwetter kämpften, hatten es zahlreiche Herbert-Knebel-Fans nicht nehmen lassen, das neueste Programm von Herbert Knebels Affentheater: „Männer ohne Nerven“ in der Laacher See-Halle zu genießen. Gemeinsam mit dem Gitarristen Ozzy Ostermann (Georg Göbel-Jakob), dem Bassisten Ernst Pichl (Martin Breuer) und dem Schlagzeuger „Der Trainer“ (Detlef Hinze) hielt der begnadete Komiker, Sänger und Gitarrist Herbert Knebel (Uwe Lyko) das restlos begeisterte Publikum über zwei Stunden lang in Atem. Wenngleich sein Programm auch „Lachen bis der Arzt kommt“ hätte heißen können, bewies der liebenswert vertrottelte Frührentner aus dem Kohlenpott im Gegensatz zu seinen Mitstreitern in allen erdenklichen Lebenslagen tatsächlich gute Nerven und riet ihnen: „Sing ein schönes Lied, das hilft immer“.
Apropos Musik: Außer zwerchfellerschütternden Sketchen und Monologen, hatte Herbert Knebels Affentheater auch musikalisch einiges zu bieten. Ob es sich zum Beispiel um den Rolling Stone-Hit „Let's spend the night together“ handelte oder um den mehrfach gecoverten Hit „Wild Thing“, mit dem die britische Rock-Band „The Troggs“ 1966 Furore machte - die höchst ambitionierten Musiker verstanden es hervorragend, aus jedem Song ein individuelles „Kunstwerk“ zu zaubern. Die Fans wussten dies angemessen zu würdigen und revanchierten sich mit nicht enden wollendem Applaus. FRE
