Nach dem ernsten Teil wurde es lustig
Mahnende Worte und buntes Treiben
Die St. Sebastianus Schützen feierten Karneval
Mendig. Die St. Sebastianus Schützen hatten zum Patronatsabend eingeladen. Der Pastor und Präses Ralf Birkenheier zelebrierte wieder einen schönen Gottesdienst und fand auch mahnende Worte für die Schützen. Glaube, Sitte, Heimat müssen gelebt und nicht nur aufs Papier geschrieben werden. Mit einem Kranz gedachte die Bruderschaft der verstorbenen Mitglieder. Der ortsansässige Metzger hatte wieder gut gekocht, so dass die Anwesenden zufrieden und satt in den Abend starten konnten. Das Prinzenpaar mit großem Gefolge traf bereits kurz nach den Schützen in der Halle ein. Nach dem Essen nutzte der Brudermeister die Gelegenheit um noch einige Schießleistungen auf Vereins- und Diözesanebene zu würdigen. Für 25 Jahre erhielten Edeltraud Eckhard, für 40 Jahre erhielten Maurer Marlene, Annegret und Walter sowie für 50 Jahre Mitgliedschaft Florin Stoll den Jubelorden mit der jeweiligen Jahreszahl. Christoph würdigte die Leistungen der geehrten und ihre Verbundenheit zu der Bruderschaft über so viele Jahrzehnte. Die Diözesankönigin Teresa Wittig aus Alzheim ehrte die Jubilare ebenfalls durch ihre Anwesenheit.
Nun wurde es lebendig in der Halle. Ulrich Eckhard begrüßte die Gäste in neuem Outfit aber immer noch buntem Haar mit einem kräftigen Ahoi. Die Kellbachfunken der KGO eröffneten dann das Programm mit ihrem wundervollen Tanz, bei dem so mancher neidisch werden konnte über die flinken Beine. Dann hatte der Hofmarschall das Wort und das Prinzenpaar Simon I. und ihre Lieblichkeit Susi I. zog mit großem Gefolge auf die Bühne. Sie erfreuten die Gäste mit ihren Liedern und stellten sich dem Publikum mit vielen Einzelheiten vor. Natürlich verließen sie nicht die Bühne ohne ein Bild von Prinzenpaar und Hofstaat zu übergeben. Die Schützen werden einen schönen Platz für das Bild finden, das an den Besuch noch lange erinnern wird. Walter Maurer brillierte mit seinem Vortrag als Masseur, bevor Adrian Reinhardt als jüngster Akteur des Abends, zusammen mit Christine Knauf als kölscher Jung die Bühne betrat. Die Frauen brachten dann, mit ihrem Tanz der Liliputaner, den Saal zum kochen. Ulrich Eckhard erzählte dann aus seinem Leben mit dem Resümee „egal was ich vorhab, es geht alles schief“. Marie-Luise Schäfer und Annegret Maurer bewiesen dann wieder, dass es die Klatschweiber doch noch gibt, und zogen über die Familie, Nachbarschaft und die Welt so richtig vom Leder. Monika Junk wusste dann noch einige Geschichten, was alles passiert, wenn der Pastor in Urlaub fährt und der Küster die Geschäfte übernehmen muss. Den Abschluss des Programms machten die Frauen mit einem Lied über den Jahreslauf. Die Könige luden im Anschluss die anwesenden Gäste für Sonntag zum Königsessen ein. Ein schöner Abend ging damit für die Schützenfamilie wieder zu Ende.
