Am Forsthaus Gommerscheid im vorweihnachtlichen Ambiente fast 150 Nordmanntannen verkauft
Maimädchen frieren im Dezember
Dennoch boten fünf von ihnen und sieben Burschen in einem Stand Glühwein und Getränke an
Ehlscheid. Was machen Ehlscheider Maimädchen im Dezember? Am Forsthaus Gommerscheid in einem Stand Getränke und Glühwein verkaufen und frieren. Natürlich, denn der Dezember ist ja nicht der typische Maimädchen-Monat, denn sonst hießen sie vielleicht Dezembergirls.
Doch der Kälte trotzten fünf Maimädchen und betrieben, unterstützt von sieben Ehlscheider Burschen, beim traditionellen Christbaumverkauf den Getränkestand.
Da hatten es die zwölf Sängerinnen des Frauenchors Ehlscheid schon besser. Denn sie verwandelten die Scheune in ein warmes, gemütliches, adventliches Café, in dem sie als Buffet selbst gebackenen Kuchen anboten.
Daneben hatte ein Kunsthandwerker Schwippbögen und andere Weihnachtsdeko ausgestellt. Draußen überwachte Forstdirektor Gerd Schneider vom fürstlich-wiedischen Forstamt den Christbaumverkauf: „Etwa 300 Meter weiter im Wald haben wir auf einer Fläche Nordmanntannen als Christbäume gezüchtet, wo man sich einen aussuchen kann. Den schneidet das Forstteam, es besteht aus sechs Leuten, ab und zieht ein Netz darüber. Heute sind das etwa 120 bis 150 Nordmanntannen in einer Größenordnung von bis zu sechs Metern“, erläuterte Schneider.
Und dazu passte dann auch der Stand mit den Wildspezialitäten, von denen einige nebenan auf offenem Feuer gegrillt wurden. Jedoch gab es auch andere regionale Speisen. Kein Wunder, dass dieses Event wieder Scharen von Besuchern angezogen hatte, von denen viele nur schwer einen Parkplatz bekamen.
HEP
Burschen und Maimädchen betrieben den Getränkestand am Forsthaus Gommerscheid.
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch Maja Grundmann Wächer aus Ehlscheid hatte eine schöne Nordmanntanne gefunden.
