Allgemeine Berichte | 11.11.2014

Alterzbischof Kardinal Meisner segnete die Marienstatue in Rheinbach

„Maria, breit` den Mantel aus…“

Vor dem Rheinbacher Gesundheitszentrum grüßt die „Trösterin der Betrübten“

Alterzbischof Joachim Kardinal Meisner segnet die Marienstatue vor dem Gesundheitszentrum der Rheinbach Malteser in der Gerbergasse. -STEIN-

Rheinbach. Mit einer feierlichen Hl. Messe im Malteser Seniorenheim „Marienheim“ eröffnete Alterzbischof Joachim Kardinal Meisner die Zeremonie zur Einsegnung der Marienstatue in der Gerbergasse. Zur Segnung der Statue „Trösterin der Betrübten“ erschienen nicht nur Heimbewohner, Mitarbeiter, Priester der angrenzenden Gemeinden, darunter auch Pfarrverweser Hermann-Josef Zeyen und Bürgermeister Stefan Raetz mit Vertretern der Stadt. Wie Kardinal Meisner erläuterte, erkenne man den Geist eines Hauses, wie man begrüßt wird. „Wenn man von der Mutter Gottes, die gleichzeitig Schutzpatronin des Malteser Ordens ist, begrüßt wird, hat diese Geste eine ganz besondere Bedeutung“, so der Kardinal. Mit ihrem weit ausladenden Mantel symbolisiert sie Schutz und Trost für Patienten, Besucher und Mitarbeiter. Im Anschluss an die Segnung richtete Phillip Freiherr von Loë, Vorsitzender des Kuratoriums der Malteser, seine Grußworte an die Besucher. Er entschuldigte den Regionalgeschäftsführer der Malteser, Walter Bors, der leider nicht rechtzeitig anwesend sein konnte. Ein Stau auf der Autobahn hatte ihn aufgehalten. Von Loë bedankte sich ganz herzlich beim Künstler der Statue, Stefan Kaiser. Seine Marienstatue hat er bewusst ohne Krone und Zepter gestaltet, dafür hat die Figur einen weit ausladenden Mantel. In Anlehnung an das Kirchenlied „Maria breit den Mantel aus…“, soll dem Betrachter bewusst werden, dass die Gottes Mutter besonderen Schutz und Trost bietet für die Armen, Kranken und Bedrückten. Stefan Kaiser hatte bereits während seines Studiums viel künstlerische Erfahrung mit der Marienthematik gesammelt. Einige seiner zeichnerischen Werke zum Thema „Maria“ hängen im Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte in Kevelaer. Die Rheinbacher Madonna wurde im Wallfahrtsort Kevelaer gegossen. Aus der dortigen Bronzegießerei Butzon und Becker kam sie schließlich nach Rheinbach. Die Statue ist so aufgestellt, dass sowohl die Marienheim-Bewohner, als auch die Passanten einen Blick auf die „Trösterin“ werfen können. Auch wenn Regionalgeschäftsführer Walter Bors zunächst nicht persönlich anwesend sein konnte, hatte er im Vorhinein mitteilen lassen, dass er als gebürtiger Kevelaerer mit der Marienverehrung eng verbunden ist. „Die Marienstatue strahlt das aus, was bei unserer Arbeit besonders wichtig ist, nämlich Zuwendung, Trost und Schutz“, so Bors. Er bekundete besondere Freude darüber, dass an drei Standorten der Malteser eine wunderschöne Marienstatue steht. Am Ende der Feierlichkeiten beteten alle das „Malteser-Gebet“ und sangen „Maria breit` den Mantel aus“. Daran anschließend wurden die Gäste zu einem Imbiss im Gesundheitszentrum der Malteser eingeladen.

Der Künstler Stefan Kaiser verzichtet bei der Schaffung der Marienstatue bewusst auf die Insignien Krone und Zepter.

Der Künstler Stefan Kaiser verzichtet bei der Schaffung der Marienstatue bewusst auf die Insignien Krone und Zepter.

Alterzbischof Joachim Kardinal Meisner segnet die Marienstatue vor dem Gesundheitszentrum der Rheinbach Malteser in der Gerbergasse. Fotos: -STEIN-

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