Allgemeine Berichte | 06.12.2023

2.130,42 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt

Meckenheimerinnen und Meckenheimer zeigen sich großzügig

Empfang am Rathaus mit gut gefüllten Spendendosen, von links: Oberleutnant Matthias Puls, Oberstleutnant Michael Schumacher, Bürgermeister Holger Jung, Feldwebel Jörg Effertz, Ursula Schmitz (Leiterin des städtischen Fachbereichs Bürgerbüro, Personenstandswesen, Statistik und Wahlen) sowie Hauptfeldwebel Ralf Lierzer. Foto: Stadtverwaltung Meckenheim

Meckenheim. Bei der diesjährigen Sammlung der Reservistenkameradschaft Meckenheim-Rheinbach-Swisttal für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde ein Gesamtbetrag von 2.130,42 Euro erzielt, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt, wo knapp 1.250 Euro weniger eingenommen wurden.

Im Anschluss an die Sammlung lud Bürgermeister Holger Jung eine Abordnung der Reservistenkameradschaft ins Rathaus, um ihnen persönlich für ihr Engagement zu danken. „Durch Ihren Einsatz helfen Sie mit, die Erinnerung an die Kriegstoten wach zu halten“, betonte Jung und würdigte gleichzeitig die Großzügigkeit der Spenderinnen und Spender.

Der 1919 gegründete Volksbund betreut weltweit über 830 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern, die insgesamt mehr als 2,8 Millionen Kriegstote beherbergen. Seit 1954 obliegt ihm die Aufgabe, die Gräber deutscher Gefallener im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. „Diese fürsorgliche Arbeit dient auch als Mahnung für die Lebenden und soll zu Frieden, Versöhnung und Völkerverständigung aufrufen“, bekräftigte der Bürgermeister. Darüber hinaus engagiert sich der Volksbund in der Angehörigenbetreuung und in der Gedenk- und Bildungsarbeit, um die Folgen von Kriegen und Gewaltherrschaft zu vermitteln.

Die Kriegsgräberfürsorge in Deutschland wird im Gegensatz zu anderen Staaten durch einen gemeinnützigen Verein gewährleistet. Der Volksbund finanziert seine Arbeit hauptsächlich durch Mitgliedsbeiträge, Erbschaften und Spenden, wobei die Einnahmen aus Haus- und Straßensammlungen eine essenzielle Rolle spielen. Die Bevölkerung trägt somit entscheidend zur Zukunftssicherung der Arbeit des Volksbundes bei.

In Meckenheim waren insgesamt sieben Mitglieder der Reservistenkameradschaft über vier Tage hinweg aktiv. Sie sammelten Spenden am Hit-Markt sowie an den Eingängen des alten Friedhofes an der Bonner Straße und des Waldfriedhofes.

Für Interessierte bietet der Volksbund auf seiner Website www.volksbund.de eine Datenbank unter „Gräbersuche“, um nach im Krieg verstorbenen Angehörigen zu suchen. Unter „Jetzt spenden“ können Unterstützer direkt zur Arbeit des Volksbundes beitragen. Spenden sind auch über das Konto bei der Commerzbank Kassel (IBAN DE23 5204 0021 0322 2999 00, BIC COBADEFFXXX) mit dem Verwendungszweck „Anlass sowie Vor- und Zuname“ möglich.

BA

Empfang am Rathaus mit gut gefüllten Spendendosen, von links: Oberleutnant Matthias Puls, Oberstleutnant Michael Schumacher, Bürgermeister Holger Jung, Feldwebel Jörg Effertz, Ursula Schmitz (Leiterin des städtischen Fachbereichs Bürgerbüro, Personenstandswesen, Statistik und Wahlen) sowie Hauptfeldwebel Ralf Lierzer. Foto: Stadtverwaltung Meckenheim

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