Zum 43. Mal tolles zweitägiges Event auf dem Waldfestplatz in Rengsdorf
Mehr als 1000 Besucher bei „Rock the Forest“
Neun Bands begeisterten mit Power und Folk Metal sowie progressiven Klangwelten
Rengsdorf. „...der Wald wird gefegt“ heißt es in einem Karnevalslied. In Rengsdorf war das anders, da wurde der Wald gerockt beim 43. Event „Rock the Forest“.
Die Rockfreunde Rengsdorf hatten den Waldfestplatz wieder in eine Festmeile verwandelt mit großer Bühne und Ständen wie u.a. Cocktailbar, Biertheke und Imbisswagen. Mehr als 1000 Besucher kamen zu dem zweitägigen Event mit neun Bands.
Das waren „SOEN“, „Ross The Boss“, „April Art“, „Fabula Rasa“, „Ra’s Dawn“, „Der Ax“, „John Diva Tribute to the heroes“, „Fou Fighterz“ und „WWRockerz“, die die Fans begeisterten.
„Die Organisation dauerte etwa ein Jahr, begann also direkt nach dem letzten Rockfestival“, erklärte Rockfreunde-Vorsitzender Christoph Krämer gegenüber Blick aktuell und weiter: „Für den Aufbau brauchten 20 bis 30 Leute etwa eine Woche.“
An den beiden Tagen waren 60 Teammitglieder im Einsatz. „Davon sind jeweils etwa 40 Rockfreunde und die anderen sind freiwillige Helfer. Hinzu kam eine angemessene Anzahl an Kräften von DRK, Feuerwehr und Security, die dauernd vor Ort waren“, erläuterte Christoph Krämer.
Beschwerden von Bürgern über Lärmbelästigung gab es nicht, dann laut Krämer hält man sich die Vorgaben des Rengsdorfer Ordnungsamts wonach an beiden Tagen um 0 Uhr Schluss sein muss.
Doch bis dahin wurde kräftig der Wald gerockt mit Besuchern und Bands: „John Diva – Tribute to the Heroes“ reihte sich mit Glam Rock Hits von Bon Jovi, Mötley Crüe und Whitesnake in eine glitzernde 80er Show ein.
„Fou Fighterz“, Deutschlands führende Foo Fighters Tribute Band, lieferte eine mitreißende Live Performance voller Energie.
„Ross the Boss“, Gründungsmitglied von Manowar, brachte True Metal Klassiker wie „Hail and Kill“, „Battle Hymn“ und „Kings of Metal“ auf die Rengsdorfer Bühne.
„Soen“ aus Schweden offerierte progressive Klangwelten, intensives Songwriting und Virtuosität für die Fans von „Tool“, „Opeth“ oder „Katatonia“.
Und in den Umbauphasen gab es Rock auf der kleinen Unplugged-Bühne etwas entfernt von der großen. Hier überbrückten die Partyband „WWRockerz“ aus dem Westerwald und „Der AX“ aus Großseifen die Pausen.
„Ra’s Dawn“, eine Heavy und Prog-Metal-Band aus Koblenz brachte eine anspruchsvolle Mischung von durchdachten Songstrukturen, vertrackten Rhythmen und eingängigen Melodien.
„April Art“ sorgte für modernen Metal mit melodischen Hooks, knackigen Elektro- und HipHop-Elementen und Moshpit-Garantie.
„Fabula Rasa“ kreierte einen energiegeladenen Mix aus Power Metal und Folk Metal, geprägt von „Power Folk“ und Violin-infundierten Volksmelodien mit dicken Riffages und kraftvollen klaren Vocals, die zu einem „Zaubertrank“ geformt wurden.
HEP
Gemeinsam wurde der Wald gerockt.
Mehr als 1.000 Besucher feierten ausgelassen.
