Zahlen und Fakten zu den Einsätzen der ADAC Luftrettung

Mehr als 70 Rettungseinsätze in den Krisengebieten

Mehr als 70 Rettungseinsätze in den Krisengebieten

Foto: ADAC Luftrettung/Stefan Goldmann

22.07.2021 - 13:10

Region. Von Donnerstag bis Montagabend ist die gemeinnützige ADAC Luftrettung mehr als 70 Rettungseinsätze in den Krisengebieten in RLP und vereinzelt auch in NRW geflogen, darunter waren 65 Spezial-Windeneinsätze der beiden eigens aus München und Landshut an die Luftrettungsstation in Koblenz am Bundeswehrzentralkrankenhaus verlegten Windenhubschrauber. Bei diesen Einsätzen wurden per Seilwinde sowohl verletzte Personen gerettet und medizinisch versorgt, als auch rund 40 Menschen aus Zwangslagen befreit – also von Dächern oder aus von Wasser eingeschlossen Häusern oder Plätzen gerettet. „Christoph 23 Bravo“ fliegt nach wie vor Einsätze im Katastrophengebiet, direkt vom Flugplatz in Neuenahr Ahrweiler aus.


Insgesamt hatte die ADAC Luftrettung sechs Rettungshubschrauber in den Hochwassergebieten im Einsatz, um bei den Notrettungsaktionen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – je nach aktueller Anforderung – zu unterstützen: Die Rettungshubschrauber der Regelvorhaltung „Christoph Europa 1“ Würselen, „Christoph 10“ Wittlich, „Christoph 23“ Koblenz, „Christoph Rheinland“ Köln sowie zwei weitere Rettungshubschrauber mit Winde. So wirkte die Besatzung des Hubschraubers „Christoph Europa 1“ aus Würselen bei Aachen an der Evakuierung einer Klinik in Eschweiler mit. Der Rettungshubschrauber „Christoph 1“ wurde vorübergehend von München aus ins nördliche Rheinland-Pfalz verlegt. Dank seiner Spezialwinde ist dieser Hubschrauber dazu in der Lage, Menschen aus von den Fluten eingeschlossenen Häusern zu bergen. Pressemitteilung

ADAC Mittelrheine.V.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel

Hilfe für Eltern, deren Kind gestorben ist

Kreis Ahrweiler. Der Verein Verwaiste Eltern Rhein-Ahr-Eifel e.V. bietet Hilfe für Eltern, deren Kind verstorben ist. So gibt es eine Selbsthilfegruppe, denn in der Gemeinschaft mit trauernden Eltern fühlt man sich verstanden und angenommen. Dadurch kommt es zu einem hilfreichen Austausch, in dem die Trauer einen Platz haben darf. Erzählen dürfen was geschah erleichtert die Seele. Es spielt keine Rolle, wie alt das Kind war und wie es gestorben ist. mehr...

Spendenkonto eingerichtet

RCN zeigt Solidarität

Region. Ein fürchterliches Unwetter hat in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz ein Chaos angerichtet. Häuser, Wohnungen und Existenzen wurden zerstört. Viele Menschen haben das Unglück mit dem Leben bezahlt. Das Ausmaß ist unfassbar. Auch, wenn der Dauerregen inzwischen nachgelassen hat, hält das Leid der Betroffenen weiter an. „Wir sind zutiefst geschockt,“ so der RCN Serien-Manager Willi Hillebrand. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Sommerzeit ist Grillzeit: Was kommt bei Euch auf den Rost?

Traditionell Steaks und Bratwurst.
Leicht muss es sein: Fisch und Gemüse
Hauptsache vegetarisch / vegan.
Alles was schmeckt!
608 abgegebene Stimmen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare
Mareike Noll:
Cutie ;)...

Fluthilfe-Portale für von Betroffene

Gertrud Schop:
Schade, die Telefonnummer war jetzt über 14 Tage richtig und wichtig, da wäre eine automatische Rufumleitung sicher nicht ganz verkehrt gewesen. ...

THW baut Brücken im Unwettergebiet

Monika d.:
Gert Kamphausen, wenn das zurzeit ihre größte Problem ist, dann müssen Sie sich glücklich schätzen. Außerdem was Werbung angeht da haben sie was total durcheinander gebracht....
Gabriele Friedrich:
Herr Kamphausen, die Erwähnung des THW ist keine Werbung sondern ein Lob und eine Anerkennung für die Leistung. Ohne diese Organisation wäre die Lage noch schlechter, als sie schon ist und das THW ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft und ebenso für Einsätze im Ausland. Die allergrößte Hochachtung...
Beate J.:
Ehe Herr Kamphausen sich hier wichtig macht, sollte er zuerst mal die deutsche Rechtschreibung und Interpunktion beherrschen. Was das THW als erforderlich ansieht, wird es schon selbst wissen. Beate J....
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlenKommentiert