Allgemeine Berichte | 01.07.2022

Hochbeet-Challenge und mehr rund um die Kirche „Rosenkranz“ am 17. Juli

Mehr als Gärtnern

Bad Neuenahr-Ahrweiler.Fünf Zeichen der Zeit hat das Missionarische Team im Bistum Trier im Ahrtal identifiziert: Einsamkeit, Schöpfungsverantwortung, der Wunsch nach Frieden, die Soziale Frage sowie das Thema „Verletzlichkeit und Geborgenheit“. Das Projekt „Rosenkränzchen“ soll diesen Herausforderungen begegnen. Zum Start am Sonntag, 17. Juli um 16 Uhr sind alle Interessierten an die Rosenkranzkirche (Telegrafenstraße) in Bad Neuenahr zu einer „Gartenparty“ eingeladen, um mehr über das Projekt zu erfahren und ein aktiver Teil davon zu werden. „Ein Jahr nach der Flut soll es ein Zeichen des Neuanfangs für die Gemeinde, aber auch für die Menschen, die dort wohnen, geben“, erklärt Oliver Serwas. Der Pastoralreferent ist Teil des Missionarischen Teams und Mitglied der Gruppe „Rosenkränzchen“, wie auch Kooperator Heiko Marquardsen, der ergänzt: „Ein Garten als Rückzugsort mitten in der Stadt ist schon ein Geschenk, das wir möglichst vielen Menschen zur Verfügung stellen wollen.“

Die Idee zu einer Art „Urban-Gardening“-Projekt ist bei der Zukunftswerkstatt entstanden, die von der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler initiiert wurde und im März unter großer Beteiligung Interessierter stattgefunden hat. Doch „Rosenkränzchen“ soll mehr sein, als ein gemeinsames Gärtnern. „Es soll darüber hinaus ein Begegnungs- und Gesprächsort sein, wo Menschen sich ihre Geschichten, ihre Sorgen und Hoffnungen erzählen können, wo es ein offenes Ohr und Gemeinschaft gibt“, berichtet Serwas. Letztendlich liege die Gestaltung und Ausrichtung in den Händen derer, die Lust haben, das Projekt mitzugestalten. Die ausgemachten „Zeichen der Zeit“ sollen dabei aber immer berücksichtig und mitgedacht werden. Zum Mitmachen sind alle aufgerufen. „Jeder Mensch, egal welcher Konfession, Religion oder Weltanschauung ist hier willkommen. Zudem ist das Projekt so angelegt, dass es nicht nur unterschiedliche Lebensentwürfe, sondern auch unterschiedliche Lebenssituationen wie auch Generationen verbinden soll“, betont Marquardsen.

Neben Oliver Serwas und Heiko Marquardsen freuen sich Anke Sattler vom Malteser Hilfsdienst, eine Ehrenamtlichen der Pfarrei sowie zwei weitere Mitglieder des Missionarischen Teams, auf viele kreative Ideen, die hier umgesetzt werde können und auf einen intensiven Austausch bei der Kick-Off-Veranstaltung. Neben musikalischer Umrahmung gibt es eine Hochbeet-Bau-Challenge, eine Kreativwerkstatt, zudem werden Rosen zum Gedenken an die Flutopfer gepflanzt. Weitere Informationen gibt es bei Oliver Serwas per E-Mail an oliver.serwas@bistum-trier.de oder im Pfarrbüro unter Tel.: 02641-34737.

Weitere Informationen zur Flut gibt es auf www.dasein.bistum-trier.de/handeln/hochwasser.

Pressemitteilung

Bischöfliche Pressestelle

Trier Redaktion Koblenz

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