Eifelverein Ortsgruppe Linz e.V. hielt Mitgliederversammlung ab
Mehr als nur Wanderungen
Ortsgruppe bietet vielfältige gemeinsame Unternehmungen und Geselligkeit
Linz. „Mein Vater war ein Wandersmann, und mir steckt’s auch im Blut“, sangen die zahlreich versammelten Mitglieder als Auftakt zur Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Linz des Eifelvereins.
Vorsitzende Irmhild Füllenbach eröffnete die Versammlung, ihre Willkommensgrüße galten allen Anwesenden, die sich Zeit für den Verein genommen hatten und damit Interesse für dessen Ziele und für die ehrenamtliche Arbeit des Vorstands bekundeten. Nachdem die Versammlung der im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder in stiller Verbundenheit gedacht hatte, berichtete Füllenbach über die Tätigkeit des Vorstands und Ereignisse des abgelaufenen Wanderjahres. Mit 100 Mitgliedern bei 65 Vollmitgliedern, 33 Partnermitgliedern und zwei Jugendmitgliedern ist die Ortsgruppe zahlenmäßig eine erfreuliche Konstante im Vereinsleben der Stadt Linz.
Die Wanderwartin Elke Kramer bezeichnete in ihrem Bericht das abgelaufene Wanderjahr als erfolgreich. So haben an 53 Wanderungen insgesamt 1.219 Wanderer teilgenommen. An der Wanderfreizeit im Berchtesgadener Land nahmen 143 Wanderer teil, an der Wanderfreizeit in Kusel in der Pfalz 98 Wanderer. Die von den 1.219 Teilnehmern zurückgelegte gesamte Wanderstrecke beträgt 13.686,2 Kilometer. Der Durchschnitt bei den Wanderungen liegt bei 23 Teilnehmern und 11,3 Kilometern.
Zahlreiche Ehrungen
Es gab auch wieder einige Ehrungen in Form von Urkunden und Stocknägel. Elf Mitglieder wurden für die Teilnahme an 50 bis 400 Wanderungen geehrt. Das 1. Deutsche Wanderabzeichen in Bronze wurde sieben Mitgliedern mit Urkunde und Nadel und 15 Mitgliedern zum zweiten Mal mit Urkunde verliehen. Nicht alle zu Ehrenden konnten persönlich die Glückwünsche und Ehrung entgegennehmen. Sie erhalten ihre Urkunden und Treuenadeln zu einem späteren Zeitpunkt.
Mit der „Grünen Verdienstnadel“ wurden Berthold Füllenbach sowie Annette und Hans-Jürgen Wysocki geehrt. Diese Verdienstnadel des Eifelvereins ist eine besondere Auszeichnung und wird Mitgliedern wegen beispielhafter Verdienste um die Verwirklichung der Ziele des Eifelvereins verliehen.
Im Anschluss wurden die Tätigkeitsberichte des Naturschutzwartes Peter Weinhold vorgelesen, Liesel Heidgen trug ausführlich den Kassenbericht mit allen Einnahmen und Ausgaben des Jahres 2018 vor. Die Kassenprüfer Peter Demuth und Gerold Merzhäuser berichteten, dass sowohl das Kassenbuch als auch die Konten ordnungsgemäß geführt wurden, und beantragten eine Entlastung des Kassenwarts und des gesamten Vorstands.
Offene Wahl
Die Vorsitzende schlug Peter Demuth als Versammlungsleiter vor, was von der Versammlung angenommen wurde. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstands wurde ein offenes Wahlverfahren vereinbart. Demuth bat um Vorschläge für die Wahl eines Vorsitzenden. Irmhild Füllenbach wurde von der Versammlung als Kandidatin zur Wiederwahl vorgeschlagen. Auf Befragen des Versammlungsleiters wurden keine weiteren Wahlvorschläge abgegeben, worauf Füllenbach einstimmig bei einer Enthaltung wiedergewählt wurde. Sie nahm die Wahl an.
Nach großem Beifall der Versammlung dankte Füllenbach für das ihr entgegengebrachte Vertrauen und übernahm die weitere Wahl. Auch dafür wurde offenes Wahlverfahren vereinbart. Die Wahlen wurden auf Wahlvorschläge aus der Versammlung in folgender Reihenfolge durchgeführt:
erste Vorsitzende Irmhild Füllenbach (Wiederwahl), stellvertretende Vorsitzende Annette Wysocki, Wanderwartin Elke Kramer (Wiederwahl), Kassenwart Norbert Merz, Naturschutzwartin Christine Dick-Hausen, Medienwartin Eva Kirschbaum (Wiederwahl), Schriftführerin Margret Braun, Sozialwart Luise Heidgen, Beisitzerin Luise Heidgen. Alle nahmen bei eigener Enthaltung ihre Wahl an, wodurch die Vorstandswahl abgeschlossen war. Die Amtszeit des Vorstands beträgt vier Jahre.
Es folgte die Wahl der Kassenprüfer. Peter Demuth und Gerold Merzhäuser stellten sich zur Wiederwahl.
Beide wurden einstimmig gewählt und nahmen die Wahl an. Die Amtszeit der Kassenprüfer beträgt ebenfalls vier Jahre.
Die Vorsitzende dankte allen ehrenamtlich tätigen Mitgliedern, dem Vorstand und den Wanderführern, aber auch denjenigen, die im Hintergrund helfen, herzlich für ihr Engagement, das den Verein lebendig halte. Der offizielle Teil der Mitgliederversammlung endete um 19 Uhr mit dem Gedicht „Ich möcht gern Wanderführer sein“.
