Allgemeine Berichte | 06.08.2020

Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl besucht Zentrum Innere Führung

„Mehr denn je kommt es auf die Innere Führung an!“

Die Wehrbeauftragte, Dr. Eva Högl, wird durch General André Bodemann in Empfang genommen. Foto: Bundeswehr/Fabian Schier

Koblenz. Die aktuellen Herausforderungen für die Innere Führung in der Bundeswehr, die Aufgaben und die Struktur des Zentrums Innere Führung (ZInFü) sowie die vielfältigen Angebote für alle Soldatinnen und Soldaten, zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr – diese Themen standen im Mittelpunkt des Antrittsbesuchs der neuen Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Dr. Eva Högl.

Zu Beginn fand ein Vieraugengespräch mit dem Kommandeur des ZInFü, Generalmajor André Bodemann, statt. Im Anschluss folgte ein Vortrag zur aktuellen Lage des ZInFü.

Abgerundet wurde der Besuch durch einen so genannten „Gallery-Walk“. Bei diesem Rundgang präsentierten sich die Abteilungen und Bereiche des ZInFü und erläuterten der Wehrbeauftragten ihre Aufgaben und Leistungen für Bundeswehr und Streitkräfte.

Zum Ende des knapp vierstündigen Besuchs tauschte sich die Wehrbeauftragte mit Vertreterinnen und Vertretern des Personalrates, der zivilen und militärischen Gleichstellungsbeauftragten sowie dem Beauftragten des Generalinspekteurs für Erziehung und Ausbildung (BEAGenInsp), Brigadegeneral Robert Sieger, aus.

„Wir freuen uns sehr über den Besuch der Wehrbeauftragten“, sagt Generalmajor André Bodemann. „Es ist ein deutliches Zeichen, dass sie uns nur wenige Wochen nach Übernahme ihrer Amtsgeschäfte besucht. Wir hatten sehr gute Gespräche und freuen uns auf den weiteren Austausch mit Frau Högl.“

Zum Abschluss ihrer Visite in Koblenz zog die Wehrbeauftragte eine positive Bilanz: „Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen zeigt sich die Bedeutung der Inneren Führung. Sie bietet den Soldatinnen und Soldaten Halt, Orientierung und Handlungssicherheit. Auch und gerade wenn es beispielsweise um Fragestellungen wie „Was bedeutet Dienen?“, „Was bedeutet Gesetzes- und Verfassungstreue?“ oder „Was macht gute Führung aus?“ geht. Die Innere Führung ist heute wichtiger denn je. Daher bin ich froh, dass das Zentrum Innere Führung in Koblenz als Taktgeber und Innovator fungiert und vorausschauend den Blick nach vorn richtet.“

Eva Högl ist nach Claire Marienfeld-Czesla (1995-2000) die zweite Frau im Amt der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages. Sie fungiert als „Anwältin der Soldaten“. Jede Soldatin beziehungsweise jeder Soldat kann sich mit einem Anliegen direkt und ohne Einhaltung des Dienstweges an die Wehrbeauftragte wenden. Sie unterstützt den Bundestag bei der Ausübung der parlamentarischen Kontrolle über die Streitkräfte. Zu ihren Aufgaben gehört auch, über die Wahrung der Grundrechte der Soldatinnen und Soldaten sowie über die Einhaltung der Grundsätze der Inneren Führung zu wachen. Einmal im Jahr legt sie ihre Erkenntnisse in einem umfassenden Bericht dem Deutschen Bundestag vor.

Das Zentrum Innere Führung ist das richtungsweisende Kompetenzzentrum für alle Fragen rund um die Führungskultur der deutschen Streitkräfte.

Pressemitteilung des

Zentrums Innere Führung

Die Wehrbeauftragte, Dr. Eva Högl, wird durch General André Bodemann in Empfang genommen. Foto: Bundeswehr/Fabian Schier Foto: Fabian Schier

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