Allgemeine Berichte | 28.06.2022

Pastoraler Raum Mayen stellt sich vor

„Mehr für Mensch und Welt“

Das Leitungsteam bestehend aus Pastor Jörg Schuh (links), Margit Ebbecke und Marek Jost (rechts) stellt sich und seine Vision vor (v. links). Das Morgenlob feiert Weihbischof Jörg Michael Peters (Zweiter v. links) gemeinsam mit ihnen und der Gemeinde.  Foto: Bistum Trier/Elvira Bell

Mendig. Zum 1. Januar hat der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann den Pastoralen Raum Mayen eingerichtet. Zum Start haben am 25. Juni in der Pfarrkirche St. Cyriakus in Mendig etwa 100 Gäste gemeinsam mit Weihbischof Jörg Michael Peters ein, vom Kammerchor unter der Leitung von Dekanatskantor Volker Kaufung, musikalisch umrahmtes Morgenlob gefeiert. Das Leitungsteam bestehend aus Dekan Jörg Schuh, Margit Ebbecke und Marek Jost stellte sich und auch seine Vision „Mehr für Mensch und Welt – Kirche entwickeln – lokal und konkret“ – vor. Schuh war lange Jahre als Pfarrer und Dechant eingesetzt, Ebbecke als Dekanatsreferentin und der ehemalige Rendant Jost bringt seine Erfahrungen aus den Bereichen Finanzwesen und Marketing mit ein. Das Trio möchte auf Augenhöhe innerhalb des Teams, aber auch mit den haupt- und ehrenamtlich Engagierten in den Pfarreien zusammen arbeiten, betonten sie im Rahmen der offiziellen Startveranstaltung. Weihbischof Jörg Michael Peters dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren bisherigen Einsatz auf Ebene des Dekanates und den Pfarreien(-gemeinschaften) und ermutigte dies auch im Pastoralen Raum und insbesondere in „Orten von Kirche“ fortzusetzen. Dass „Orte von Kirche das lebendige Gesicht unserer Kirche sind“, erklärte Margit Ebbecke. „Es gibt sie überall. Sie sind sehr unterschiedlich, mal groß oder klein, mal bestehen sie schon länger oder werden jetzt erst einmal gegründet. Die vielfältigen Ideen dazu kommen von Gemeindemitgliedern und sie sind es auch, die mit viel Engagement und Überzeugung ihre Ideen zu einem Ort der Kirche machen.“

Die Vertreterinnen der Pfarreiengemeinschaften (PG) Mayen, Mendig, Nachtsheim und der Pfarrei St. Jodokus Langenfeld, die Teil des Pastoralen Raums sind, stellten jeweils einen exemplarischen „Ort von Kirche“ vor. Das Projekt „Wirken statt welken“ zeigte Helga Wendel für die PG Nachtsheim auf, die Kinderkirche in Mendig erwähnte Sabine Stallknecht, den in der PG Mayen geplanten Seniorenkaffee nannte Julia Seul und die Wallfahrt nach St. Jokodus war Thema von Sylke Wintrich. Nach dem Morgenlob wünschte Alexander Saftig, der Landrat des Kreises Mayen-Koblenz, dem Leitungsteam bei der Umsetzung ein glückliches Händchen. Der Kreischef betonte, „dass Reformen für die, die sie zu verantworten haben, harte Arbeit sind. Für die Menschen, die die Reformen betreffen, sind sie oft hartes Brot.“ Auf die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit war die evangelische Pfarrerin Metje Steinau eingegangen. Den Menschen in den Pfarreien, an der Basis und vor Ort wünschte sie, „dass Sie sich anfreunden mit Veränderungen.“ Und den Verantwortlichen, „dass Sie nie den Kontakt zu den Menschen verlieren. „

Der Pastorale Raum Mayen erstreckt sich über das bisherige Dekanat Mayen-Mendig und die Pfarrei Rieden und umfasst die Pfarrgemeinden Mendig, Nachtsheim und Mayen, sowie die zum 1. Januar neu fusionierte Pfarrei St. Jodokus, ehemals Pfarreiengemeinschaft Langenfeld.

Neben Mayen sind weitere vierzehn weitere Pastorale Räume im Bistum Trier am 1. Januar 2022 entstanden.

Pressemitteilung Bistum Trier

Das Leitungsteam bestehend aus Pastor Jörg Schuh (links), Margit Ebbecke und Marek Jost (rechts) stellt sich und seine Vision vor (v. links). Das Morgenlob feiert Weihbischof Jörg Michael Peters (Zweiter v. links) gemeinsam mit ihnen und der Gemeinde. Foto: Bistum Trier/Elvira Bell Foto: Elvira Bell

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