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Weitersburger Schüler nahm am Bundesfinale Jugend forscht teil

Mensch gegen Computer im Kinderzimmer

12.06.2018 - 15:12

Darmstadt/Weitersburg. Eine Traube von jungen und junggebliebenen Gästen formierte sich an den Präsentationstagen des Bundesfinales Jugend forscht in Darmstadt immer wieder am Stand des Jungforschers Ferdinand Krämer. Alle wollten die Herausforderung annehmen, gegen den Computer einige Rennen auf der aufgebauten Carrerabahn zu fahren und die Maschine vielleicht doch zu besiegen. Ferdinand Krämer hat gerade sein Abitur am Priv. Johannes-Gymnasium in Lahnstein erfolgreich abgelegt und durfte als Landessieger Rheinland-Pfalz beim Bundesfinale Jugend forscht vertreten. Sein Wettbewerbsbeitrag trägt den Titel „Computergegner für Carrera-Bahnen“. Nach dem Tracking der stets individuell aufgebauten Carrera-Bahn, nutzt der vom Computer gesteuerte Rennwagen neben der Messwerterfassung der Fahrweise des menschlichen Gegners des Computers neuronale Netzwerke, um seine Fahrweise zu optimieren und ständig zu verbessern. Der Rechner „lernt“ und wird so mit jeder Runde besser.

Die Juroren begeisterte der von nahezu kindlicher Entdeckerfreude getriebene Spielspaß, vor allem die Verschränkung von mathematischen, physikalischen und informationstechnischen Inhalten, die eine hohe Komplexität erreichten. Auf das Siegerpodest reichte es allerdings nicht. „Meine Arbeit hat sicherlich die größte Publikumswirksamkeit, den Sieg holen aber eher Beiträge mit größerem Anwendungsgehalt und wirtschaftlichem Nutzen“, so Ferdinand Krämer. Begeistert zeigten sich ebenso der Betreuungslehrer des Johannes-Gymnasiums, Herr Norbert Fisseni, und der Schulleiter Rudolf Loch von den Leistungen ihres Schülers. „Bei dieser hochkarätigen Veranstaltung mit dabei zu sein, ist für solch einen jungen Menschen eine ganz tolle Erfahrung“, so Rudolf Loch, der sich auch darüber freuen durfte, in diesem Jahr drei Schüler bzw. Schülerinnen als Landessieger bei Jugend forscht und Schüler experimentieren aus dem eigenen Haus zu stellen.

Ferdinand Krämer darf nun auf Einladung der Vertretung des Landes Hessen bei der Europäischen Union am 14. Juni im Rahmen einer Abendveranstaltung in Brüssel seine Arbeit einem internationalen Publikum vorstellen, außerdem wurde sein Projekt aufgrund der großen Publikumswirksamkeit zu weiteren Veranstaltungen in Heidelberg und Paderborn sowie zur Koblenzer Nacht der Technik eingeladen. Der Faszination Technik wird er darüber hinaus treu bleiben und im Sommer mit einem dualen Studium bei einem großen Technikunternehmen in der Region durchstarten.

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Kommentare
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
Jürgen Nugel :
Die Ausrufung des sog. Klimanotstandes schafft Unsicherheiten und schürt Ängste. Eine ideologisch getriebene Aktion und ein Irrweg!
Helmut Gelhardt:
Für das Weltklima und die Umwelt ist die Pseudo-Umweltkompetenz der Koblenzer AfD völlig unerheblich. Und das ist gut so!
Martin Esser:
Hervorragende Arbeit der AfD-Stadtratsfraktion.
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