Allgemeine Berichte | 16.04.2018

150 Jahre Kirchweihe

Messdienergemeinschaft Thür verwandelt die Pfarrkirche in einen „Garten Eden“

Über 40 Helfer hatten sich zum Falten der Friedenstauben am vergangenen Freitag im Thürer Pfarrheim eingefunden.FRE

Thür. „Garten Eden- T(h)ür steht offen“ lautet ein großartiges Projekt, das von der Messdienergemeinschaft Thür und einigen ehrenamtlichen Helfern anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Kirchweihe“ in der Pfarrkirche St. Johannes Ap. ausgerichtet wird. Besondere Unterstützung erhält die Messdienergemeinschaft von dem Thürer Landschaftsingenieur Johannes Schneider und der Firma Siekmann & Partner.

Die zündende Idee hierzu hatte Sandra Dietrich-Fuchs, Leiterin der Messdienergemeinschaft, die ein ähnliches Projekt in einer Münchener Kirche gesehen hatte. Gegenüber „Blick aktuell“ sagt sie zu der Thürer Ausführung: „Der Garten Eden, im biblischen Sinne das Paradies, ist das Sinnbild des Lebens. Mit „Garten Eden – T(h)ür steht offen!“ umfasst das Projekt eine außergewöhnliche Ausstellung, die während der beiden Veranstaltungswochen vom 4 bis 21. Mai unter dem Motto: „Gottes Schöpfung entdecken und bewahren“ stehen wird. Schöpfung erleben bedeutet jedoch auch, sensibel werden für die Begegnung mit der Natur, mit sich selbst und den Mitmenschen. Es bedeutet, zu erleben, dass alles seinen Platz in Gottes Schöpfung hat und jeder so angenommen und geliebt wird, wie er ist.“

Bei diesem Grundgedanken lag es für die Messdienergemeinschaft nahe, die Thürer Pfarrkirche in ihrem 150. Jahr in einen „Garten Eden“ zu verwandeln. So machen Bäume, Pflanzen und Kräuter, Wasser und Lichteffekte und 1.500 selber gefaltete Tauben sowie diverse Gebetsnischen die Kirche auf eine ganz neue Art erlebbar. Beim Eintreten in die Pfarrkirche wird der Blick auf den Hochaltar zunächst durch Bäume und Sträucher versperrt und man gelangt nicht auf geradem Weg (ähnlich den verschlungenen Wegen, die das Leben bereit halten kann) zum Altar. Bei einem „theologischem Spaziergang“, vorbei an einem Lebensbaum, Heilkräutern und Wasser, hin zu Maria und Christus, können die Besucher beten, meditieren, rasten und ruhen.

Regelmäßige Treffen um Projekt zu realisieren

Um ihr Vorhaben zu realisieren, treffen die Messdiener sich in regelmäßigen Abständen. So fanden sie sich zum Beispiel am Freitag, dem 13. April im Thürer Pfarrheim ein, um die ca. 1.500 weißen Friedenstauben (für jeden Thürer Einwohner eine Taube) aus Papier zu falten, die dann später in einem Netz, welches unter der Decke aufgespannt sein wird, die Pfarrkirche schmücken. Über 40 Personen waren der Einladung des Messdiener-Leitungsteams gefolgt.

Das Team hatte die Tische hübsch eingedeckt und neben verschiedenen Getränken und Knabber-Snacks lag bereits zurechtgeschnittenes Papier und eine Bastelanleitung bereit. Während entsprechende Hintergrundmusik für ein harmonisches Ambiente sorgte, gelang es den vielen fleißigen Händen, insgesamt 1.450 Tauben zu falten. Da sich bereits in der Woche zuvor kleine Gruppen zusammengefunden hatten, um ebenfalls Tauben zu falten, konnte die Falt-Aktion am vergangenen Freitag mit Erfolg abgeschlossen werden. Allerdings müssen die Tauben nun noch mit einer Aufhängung versehen werden, was wiederum ebenfalls einen zeitlichen Arbeitsaufwand bedeutet und am kommenden Freitag in Angriff genommen wird.

Eröffnet wird der Garten Eden am Freitag, dem 4. Mai um 19 Uhr mit einem großen Eröffnungskonzert in der Thürer Pfarrkirche. Teilnehmen werden unter anderem der „Messdiener & friends-Chor“, unterstützt vom Männergesangverein Thür und der Grundschule Thür. Auch hier laufen die Proben auf Hochtouren! FRE

Der Entwurf für den Veranstaltungsflyer stammt von der Thürer Künstlerin Steffi Pung.

Der Entwurf für den Veranstaltungsflyer stammt von der Thürer Künstlerin Steffi Pung. Foto: Sonja

Über 40 Helfer hatten sich zum Falten der Friedenstauben am vergangenen Freitag im Thürer Pfarrheim eingefunden.Fotos: FRE

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