Allgemeine Berichte | 22.03.2019

Passionskonzert in Maria Laach

Mich dürstet

Palmsonntag, 14. April um 19 Uhr

Cappella Lacensis unter der Leitung von Pater Philipp Meyer.Foto: privat

Maria Laach. „Mich dürstet“ (Joh 19,28) ist eines der Worte, die Jesus am Kreuz, kurz vor seinem Tod, gesprochen hat. Dieses Wort ist sinnbildlich für den Durst und den Hunger dieser Welt nach Leben und Fülle, nach Teilhabe am Reichtum, nach Gesundheit und Wohlfahrt. Mutter Teresa hat dieses Wort im Haupthaus der Schwestern in Kalkutta groß im Eingangsbereich angeschrieben als Erinnerung an den Schrei der Ärmsten der Armen.

Es ist aber auch der Durst nach Gerechtigkeit, den viele Menschen in der Kirche und von der Kirche fordern: Wiedergutmachung, Anerkennung von Leid, was so vielen Menschen, Kindern und Erwachsenen, zugefügt worden ist. Und es ist ein Wort, welches den ganz persönlichen „Durst“ nach Leben und Glauben ausdrückt, nach Annahme durch Gott und die Erfahrung seiner Barmherzigkeit in dunklen Stunden des Lebens.

Das diesjährige Passionskonzert am Palmsonntag, dem 14. April um 19 Uhr in Maria Laach, betrachtet die letzten Worte Jesu, die er am Kreuz gesprochen hat. Die Cappella Lacensis singt unter der Leitung von Pater Philipp Meyer OSB Vertonungen von Schütz, Gounod und Nystedt. Drei Kompositionen aus drei unterschiedlichen Epochen sollen den Durst aller Generationen ausdrücken und auch die Kraft, welche aus dem Leiden, Sterben und Auferstehen Jesu hervorgeht. Die „persönliche Antwort“ eines Menschen auf das Sterben Jesu bilden dann die „Musikalischen Exequien“ von Heinrich Schütz als Schlusspunkt des Konzertes. Weil Jesus gestorben ist, dürfen wir auf die Auferstehung hoffen.

Der Kartenvorverkauf hat soeben begonnen. Karten sind online unter www.maria-laach.de, telefonisch unter (06 51) 9 79 07 77 oder in der Buch- und Kunsthandlung Maria Laach erhältlich.

Pressemitteilung der

Vereinigung der Benediktiner

zu Maria Laach e.V.

Cappella Lacensis unter der Leitung von Pater Philipp Meyer.Foto: privat

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