Neue Kernstadtprinzessin Astrid I offiziell vorgestellt
„Ming Hetz schläät för Rheenbach“
Rheinbach. „Ming Hetz schläät för Rheenbach“ – das ist das Motto der designierten Prinzessin Astrid I in Rheinbach. Nachdem die Urkunden beim Rheinbacher Bürgermeister unter Beteiligung aller Kernstadtvereine bereits am 8. Juni unterzeichnet worden waren, wurde am 1. Juli die neue Kernstadtprinzessin Astrid I offiziell der Presse vorgestellt.
Bei der Urkundenunterzeichnung hat der Erste Stefan Raetz die Tollität mit folgender Bemerkung beschrieben: „Astrid kennt den Karneval, sie lebt den Karneval, sie liebt den Karneval.“
Sonst wurde die offizielle Vorstellung der neuen Tollitäten auf dem Sommerfest der Gro-Rhei-Ka Narrenzunft Prinzengarde 1895 e.V. gemacht. Da die aber dieses Jahr ihr Sommerfest zusammen mit der St. Sebastianus/St. Hubertus Schützenbruderschaft und dem Spielmannszug feiert, habe man das nicht mit der Vorstellung dominieren wollen, erklärte die neue Prinzessin Astrid Faßbender, die auch gleichzeitig Erste Vorsitzende der Prinzengarde ist.
Vorstellung durch Vater Reiner Faßbender
Die Vorstellung der neuen Tollität erfolgte wie in jedem Jahr durch den Literaten der Prinzengarde Reiner Faßbender. Das fiel dem Vollblutkarnevalisten, der selbst als Prinz Reiner I mit Uschi I 2006 in Rheinbach Tollität war, dieses mal besonders leicht, schließlich handelt es sich um seine Tochter.
Astrid Faßbender wurde am 29. Juni 1982 (Peter und Paul) im „Maria Hilf“-Krankenhaus in Rheinbach geboren und besuchte die evangelische Grundschule Sürsterweg. Am städtischen Gymnasium Rheinbach machte sie ihr Abitur, anschließend folgte eine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Rheinbach, wo sie heute noch als Dipl.-Verwaltungswirtin im nichttechnischen gehobenen Verwaltungsdienst arbeitet. Sie ist also ein echtes „Rheembacher Mädsche“.
In eine Karnevalsfamilie hineingeboren
In eine Karnevalsfamilie geboren, blieb ihr keine Wahl: Sie wurde direkt bei der behördlichen Anmeldung nach der Geburt auch Mitglied der Großen Rheinbacher Karnevalsgesellschaft Narrenzunft Prinzengarde von 1895 e.V., deren Vorsitzende sie seit 2010 ist. Während der kommenden Session wird den Zweite Vorsitzende Jürgen Esser den Posten des Ersten Vorsitzenden übernehmen.
Getanzt hat Astrid Faßbender in der Kindergruppe, Jugendgruppe, Damentanzgruppe und Showtanzgruppe. Sie war kommissarische Kommandantin, Sport- und Jugendwart, ausgebildete BDK Tanztrainerin und jetzt Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka Prinzengarde seit April 2010. Sie unterstützte und verstärkte verschiedene Adjutanten-Mannschaften bei verschiedenen Tollitäten.
Begleitet vom „A-Team“
Die Begleitung von Astrid Faßbender in der Session nennt sich „Das A-Team“. Als Chefadjutantin steht ihr Svenja Schaefer zur Seite. Mit im A-Team sind als Fahrer Friedhelm Trumpler und als Adjutanten Jenny Heider, Wilfried Eichen, Nikole Adeneuer und Karsten Logemann.
Am Samstag wurde auch eine Ehrung der besonderen Art vorgenommen: Das langjährige Mitglied Helmut Buttenberg wurde für seine Verdienste um den Verein zum Ehrensenator der Gro-Rhei-Ka Narrenzunft ernannt. Die Laudatio hierfür hielt die Vorsitzende Astrid Faßbender. Als musikalische Gäste war die Prinzengarde Meckenheim mit ihren Musikzug angereist. Alle Kernstadtvereine waren gekommen, um Astrid Faßbender ihre Unterstützung in der kommenden Session zu zeigen.
Proklamation am 10. November
Die Proklamation der designierten Kernstadtprinzessin findet am 10. November wie immer in der Stadthalle mit einem tollen Programm statt. Die Karten hierzu können ab 1. September im Vereinsheim am Jüdischen Friedhof erworben werden.
„Wir feiern also rein in den ‚Elften im Elften‘ und würden uns über zahlreiche Besucher aus der ganzen Umgebung sehr freuen“, so Astrid Faßbender, die der närrischen Zeit entgegenfiebert.
Eve Mros und Kerstin Klier von den Schützen: „Fanklub Astrid“.
Ratsfrau Tamara Vogt (l.)und General Wolfgang E. Renner (r.) von der Bundeswehr.
