Allgemeine Berichte | 17.01.2017

Erste Koblenzer „Prayer Night“ am Samstag, 21. Januar

Mischung aus Stille, Musik und Lobpreis

Adrian Sasmaz wird zusammen mit dem Organisationsteam während der ersten Koblenzer „Prayer Night“ Kerzen an Passanten verteilen.privat

Koblenz. Ein junger Mann zündet in der Koblenzer Liebfrauenkirche eine Kerze an und trägt sie nach draußen in die Altstadt. Er möchte das Licht Jesu weitergeben. Es handelt sich um Adrian Sasmaz, einer der Veranstalter der ersten Koblenzer „Prayer Night“. Der Koblenzer hofft, dass er und das Organisationsteam am Samstag, 21. Januar, 18 Uhr, viele Menschen erreichen werden.

„Wir laden bewusst Passanten auf der Straße mit einer Kerze ein, ihr Licht in die Kirche zu bringen und vor dem Altar abzustellen“, erläutert Sasmaz. Die „Prayer Night“ ist eine Mischung aus Stille, Musik und Lobpreis. Der Abend beginnt mit einer Heiligen Messe. Abgeschlossen wird die Veranstaltung mit einer Komplet (Nachtgebet) gegen 22 Uhr. „Dazwischen wird eine Familienband neue geistliche Lieder spielen. Anschließend gibt es eine Lobpreis- und eine Taizéeinheit“, erläutert der angehende Priesterseminarist das abwechslungsreiche Programm.

Dabei sollen auch gezielt Menschen angesprochen werden, die keine Kirchengänger sind. „Vor allem für jene ist die Hemmschwelle, eine Kirche zu betreten, oft sehr hoch. Diese wollen wir ihnen nehmen. Menschen sollen die Kirche als einen warmherzigen Ort erleben“, erklärt Sasmaz einen Beweggrund für die Veranstaltung mit missionarischem Charakter. „Es besteht die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, sich segnen zu lassen, Fragen zu stellen und einfach da zu sein vor Gott“, berichtet der junge Mann. Zudem könnten die Besucher Gebetsanliegen aufschreiben und um Vergebung bitten. Die anwesenden Priester seien offen für Gespräche, bekundet Sasmaz. Ihm ist es wichtig, dass diese Veranstaltung keine Konkurrenz zu anderen Gottesdiensten darstelle. Zur Premiere kommt auch Weihbischof Jörg Michael Peters. Seit gut einem halben Jahr laufen die Planungen für diesen Abend. Das Organisationsteam besteht aus zwölf jungen Menschen aus dem Dekanat Koblenz. „Wir sind alle ganz unterschiedlich, aber der gleiche Geist eint uns“, berichtet Sasmaz, der seit etwa zehn Jahren ehrenamtlich in der Pfarrei Herz Jesu aktiv ist. „Es ist für unsere Region etwas ganz Neues“, berichtet der 20-Jährige.

Das Konzept wurde gemeinsam vom Team erstellt, das aus Schülern, Studenten und weiteren Interessierten besteht. Bei den Vorbereitungen erhielt die Gruppe aus der Pfarrei und von Pfarrer Stephan Wolff Rückenwind.

„Wenn viele Menschen Kerzen in die Kirche tragen, wird es dort richtig hell. Im übertragenen Sinn zeigt die Aktion dann ganz schön: Wer zusammenhält, kann etwas bewegen.“ Dieser Abend solle auch einen Kontrapunkt zur Tagung der europäischen ENF-Fraktion in Koblenz darstellen. „Wir wollen an diesem Tag den Frieden, der von Jesus ausgeht, verbreiten.“ Die zweite „Prayer Night“ findet am Freitag, 5. Mai, um 18.30 Uhr im Rahmen der Nacht der offenen Kirchen in der Herz-Jesu-Kirche am Löhrrondell statt. Weitere Informationen gibt es auf www.herz-jesu-koblenz.de und unter Telefon (02 61) 3 15 50.

Adrian Sasmaz wird zusammen mit dem Organisationsteam während der ersten Koblenzer „Prayer Night“ Kerzen an Passanten verteilen. Foto: privat

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