KJG Rheinbach on Tour
Mit KjG-Airways in vier Tagen um die Welt
Das Spiel der U.S.A. gegen Deutschland geht 4:7 aus
Rheinbach. „Liebe Fluggäste, wir begrüßen Sie an Bord Ihres KjG-Airways-Fluges nach Schloßthal. Unsere Flugzeit ist mit knapp 60 Minuten vorausberechnet und ich darf Sie bitten, Ihren Sitzgurt nun zu schließen und festzuziehen. Wir wünschen Ihnen eine spannende Weltreise“, schallt die Ansage einer Flugbegleiterin durch die Lautsprecher. An Bord befinden sich 48 Reiseteilnehmer im Alter von 7-14 Jahren und ihre jugendlichen Reisebegleiter, die über das Pfingstwochenende noch viele verschiedene Länder gemeinsam bereisen werden. Kurze Zeit später ist die Maschine bereits auf dem Jugendzeltplatz Dollendorf/Schloßthal gelandet, wo die Katholische junge Gemeinde (KjG) Rheinbach ihr Pfingstzeltlager aufgeschlagen hat. Die Reiseleiterin verkündet, dass man sich wegen einer Notlandung immer noch in Deutschland befinde und zeigt dabei auf die entsprechende Flagge, die über dem Lager gehisst ist.
An Bord gab es Kaiserschmarrn
Zum Abendbrot hat die Bordmannschaft entsprechend für Leberkäse und Kaiserschmarren gesorgt. Danach wird die wilde Umgebung in einer Nachtwanderung erkundet. Hier gilt es Nerven zu bewahren, denn unterwegs lauern viele Gefahren, wie riesige Spinnen oder gruselige Monster.
Da das Flugzeug am Samstagmorgen immer noch technische Mängel aufweist, muss die Reise wohl oder übel zu Fuß fortgesetzt werden. Die Kinder machen sich in acht Gruppen auf den Weg, um die Stafette, eine Tageswanderung mit spielerischen Herausforderungen, zu meistern. Diese stellt sie in verschiedenen Ländern (Stationen) vor scheinbar unüberwindbare Aufgaben.
Der Kampf gegen die Wikinger
So müssen sie gegen Norwegens erfahrene Ureinwohner Köpfchen im Wikingerschach oder gegen die Engländer ihre Kräfte im Teebeutel-Weitwurf beweisen. Aber auch künstlerische Fähigkeiten sind beim Malen einer eigenen Lagerfahne gefragt, die am Abend gemeinsam mit der Flagge der USA über dem Lager weht. Dazu liegt der Geruch von einem herzhaften Barbecue in der Luft. Am Lagerfeuer sind alle Gruppen dazu aufgerufen, das Lied zu präsentieren, welches sie, während der Wanderung gedichtet haben. Hierbei ist wichtig, dass der Text verschiedene vorgegebene Wörter enthält. Denn dafür gibt es wertvolle Punkte, die die Mannschaften während der Stafette und der Lagerolympiade sammeln können. Schließlich darf auf einer echten Weltreise ein Besuch bei den Olympischen Spielen nicht fehlen. Am Sonntag machen sich also alle auf, um diese in China zu erleben. Auf beeindruckende Art präsentieren auch hier alle Kinder ihr Potenzial zum Leistungssportler und das gleich in den verschiedensten Disziplinen. Gemeinsam mit ihren Leitern, die sich an diesem Vormittag als leidenschaftliche Trainer und Motivationsgeber zeigen, triumphieren die Teilnehmer unter anderem beim „Stifte Kacken“, „Kekse Pfeifen“ oder dem legendären „Alkohol-Ersatz-Spiel“, das trotz alkoholfreien Verlaufs für ordentliche Gleichgewichtsprobleme sorgt. Dieser überaus erfolgreiche Tag wird am Nachmittag mit einem Gottesdienst, welcher unter freiem Himmel stattfindet, fortgesetzt. Sportlich soll es für die Reisenden auch am Abend weitergehen. Sie haben nämlich über das gesamte Zeltlager hinweg in einem Turnier die beste Fußballmannschaft auserkoren, um am heutigen Tag den Weltmeister Deutschland zu besiegen. In einem heiß umkämpften Spiel müssen sich nach 60 Minuten die Kinder (USA) jedoch gegen die Leiter (Deutschland) 4:7 geschlagen geben. Der letzte Teil des Abenteuers führt die Gruppe nach Italien. Nachdem der Schlafsack zusammengerollt und alle Zelte gereinigt sind, steht heute noch ein gemeinsames Geländespiel an. Auch hier gilt es noch einmal Geschicklichkeit zu beweisen.
Reisemaschine wieder gut in Rheinbach gelandet
Die Kinder müssen sich möglichst leise durch das krachende Unterholz schlagen, um an Nummern zu gelangen, die auf dem Rücken der Gegenmannschaft angebracht sind. Im Anschluss spendiert der Gastgeber noch eine große Portion Spaghetti, bevor die Reisemaschine wieder nach Rheinbach abhebt. Insgesamt veranstaltete die KjG Rheinbach auf diese Weise ein sehr erfolgreiches Pfingstlager und freut sich schon auf das Lager im nächsten Jahr. Die 48 Kinder im Alter von 7-14 Jahren erlebten gemeinsam mit den 25 Jugendleitern zwischen 15 und 23 Jahren ein ereignisreiches Wochenende bei bestem Wetter. Mehr Informationen zu der Jugendgruppe sind unter www.kjg-rheinbach.de zu finden.
