Viele Teilnehmer beim Martinszug in Nievern
Mit Musik und szenischer Darstellung
Nievern. Auch in diesem Jahr hatte sich bereits frühzeitig eine große Schar von Zugteilnehmern am Startpunkt des Martinszuges im Oberdorf eingefunden, sorgte doch die Feuerwehr mit ihrem Glühwein- und Kinderpunschstand für die richtige Atmosphäre. Nachdem die Spiel-Gruppe der Pfarrgemeinde wieder ihre „Martinsszene“ aufgeführt hatte, schlängelte sich der Martinszug unter Mitwirkung der Kadenbacher Musikfreunde durch zahlreiche Nieverner Ortsstraßen, die von den Anwohnern mit Kerzen und Lampions in ein buntes Licht getaucht wurden. Die Nieverner Feuerwehr sorgte für einen reibungslosen Ablauf des Zuges, dessen Verlauf in diesem Jahr nicht wie 2016 durch den geschlossenen Bahnübergang unterbrochen wurde. Der „Heilige Martin“ alias Birgit Stoffel aus Dausenau geleitete den Zug dann zielsicher zum Parkplatz hinter der Sporthalle, wo die neue Gemeindereferentin Tanja Kaminski die Tradition ihres Vorgängers Bernhard Müller fortsetzte und mit bewegenden Worten den Hintergrund dieser Martinsfeier in Anlehnung an das christliche Wirken ihres Namenpatrons erläuterte. Unter den Klängen der Musikfreunde aus Kadenbach, die das „Großer Gott, wir loben dich“ aufspielten, wurde dann das Martinsfeuer entzündet, ehe insbesondere die Kinder den obligatorischen Brezelstand erstürmten. Auf dem von Mitgliedern des Heimat- und Verkehrsvereins mit Kerzen und Leuchten geschmückten alten Schulhof der Ortsgemeinde standen viele noch eine Zeitlang bei Glühwein und Gesprächen, während die Kapelle die Szenerie mit einigen Musikstücken untermalte. Im Anschluss ging es dann in das Nieverner Pfarrheim, wo die Kolpingfamilie zum traditionellen Bräterkuchenessen eingeladen hatte. Pressemitteilung
Ortsgemeinde Nievern
Vor Beginn des Martinsumzuges: Szenische Darstellung des Heiligen Martins durch die Spielgruppe der Pfarrgemeinde.
